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Coronavirus in Deutschland

Lauterbach: 2G-Regeln könnte künftig nur noch mit drei Impfungen gelten

Aktualisiert 09.12.2021 - 13:05 Uhr

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Auf den Intensivstationen stehen immer weniger freie Betten zur Verfügung. Booster-Impfungen werden im Kampf gegen die Corona-Pandemie immer wichtiger - gerade auch wenn es um die neue Corona-Variante Omikron geht.

Lauterbach: 2G-Regeln könnte künftig nur noch mit drei Impfungen gelten

© Foto: Michael Kappeler/dpa

Zahl der freien Intensiv- und Beatmungsbetten auf Tiefstand

Berlin (dpa) – Die Zahl der freien Intensiv- und Beatmungsbetten in Deutschland ist laut dem Intensivmediziner Christian Karagiannidis auf den niedrigsten bisher erfassten Stand gesunken.

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Das mache ihm Sorgen insbesondere in Hinblick auf die Variante Omikron, sagte der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters der Deutschen Presse-Agentur zum Stand vom Mittwoch. Die neue Corona-Variante werde sich mit hoher Geschwindigkeit durchsetzen.

Im Divi-Intensivregister waren gestern rund 2250 Intensivbetten als frei ausgewiesen (1,8 pro Standort), davon 921 spezifisch für Covid-19. Auf einem solchen Level werde Omikron «wehtun, auch wenn es nicht ganz so schwer krank machen sollte», sagte der Arzt von der Lungenklinik Köln-Merheim. Er sprach von der Variante als drohende «große Unbekannte».

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Brauchen drei Impfungen für Schutz gegen Omikron

Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat einen entschiedenen Kampf gegen die Corona-Krise angekündigt. «Die wichtigste Aufgabe für das Haus ist, die Pandemie für Deutschland zu beenden», sagte der SPD-Politiker bei der Amtsübernahme in Berlin.

Es solle alles daran gesetzt werden, mit der neuen Virusvariante Omikron fertig zu werden. Auffrischimpfungen sollten so schnell wie möglich in der Fläche fortgesetzt werden. «Wir werden so lange Boostern und Impfen, bis wir die Pandemie zu einem Ende gebracht haben», sagte Lauterbach. Dies sei gemeinsam zu schaffen.

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Vollständig geimpft nur noch mit Booster

«Die Impfung ist nur abgeschlossen, wenn man dreimal geimpft wurde», sagte Lauterbach im ZDF. Das sei die neue Realität, um vor Omikron einigermaßen geschützt zu sein.

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden zwei Impfungen die Krankheit aber bereits abmildern. Man müsse dafür sorgen, dass Omikron Deutschland so spät wie möglich erreiche.

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