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Coronavirus in MĂŒnchen

Inzidenzwert ĂŒber 50: MĂŒnchen verschĂ€rft erneut die Corona-Maßnahmen

Aktualisiert 12.10.2020 - 15:59 Uhr

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MĂŒnchen hat aktuell eine 7-Tage-Inzidenz von 50,6 Neuinfektionen. Deshalb gibt es verschĂ€rfte Regeln fĂŒr die Maskenpflicht, die KontaktbeschrĂ€nkungen, ein Alkohol-Ausschankverbot in der Gastronomie, fĂŒr Schulen und Kitas und die Kirchweihdult.

Inzidenzwert ĂŒber 50: MĂŒnchen verschĂ€rft erneut die Corona-Maßnahmen

© Foto: shutterstock

Corona-Regeln: Das gilt in MĂŒnchen ab Mittwoch, 14. Oktober

(12.10.2020) Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet heute fĂŒr MĂŒnchen eine 7-Tage-Inzidenz fĂŒr Corona-Neuinfektionen von 50,6. Damit hat MĂŒnchen den Schwellenwert ĂŒberschritten und verschĂ€rft deshalb ab kommenden Mittwoch, 14. Oktober, 0 Uhr, die Corona-Regeln.

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Maskenpflicht in Teilen der Innenstadt

So hat der Stab fĂŒr außergewöhnliche Ereignisse (SAE) unter Leitung von OberbĂŒrgermeister Dieter Reiter beschlossen, die Maskenpflicht in der FußgĂ€ngerzone von 9 bis 23 Uhr:

  • einschließlich SchĂŒtzenstraße,
  • Stachus und Marienplatz
  • sowie der Sendlinger Straße mit Sendlinger-Tor-Platz
  • und auf dem Viktualienmarkt

erneut in Kraft zu setzen und auch die KontaktbeschrÀnkungen wieder zu verschÀrfen.

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Treffen im privaten und öffentlichen Raum sowie in der Gastronomie

Demnach ist der gemeinsame Aufenthalt im privaten sowie im öffentlichen Raum und an einem gemeinsamen Tisch in der Gastronomie ab Mittwoch nur noch in Gruppen von bis zu 5 Personen (aktuell 10 Personen) oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen eines weiteren Hausstands gestattet.

Veranstaltungen, die ĂŒblicherweise nicht fĂŒr ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) und nicht öffentliche Versammlungen sind in der Regel nur mit bis zu 25 Teilnehmenden in geschlossenen RĂ€umen oder bis zu 50 Teilnehmenden (aktuell 100) unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen vorlegen kann.

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Alkoholverkaufs- und konsumverbot

ZusĂ€tzlich gilt, wie an den vergangenen Wochenenden, von Freitagabend bis SonntagfrĂŒh ein Alkoholverbot zum Außer-Haus-Verkauf ab 21 Uhr und zum Konsum im öffentlichen Raum ab 23 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages an den bekannten Hotspots Baldeplatz, GĂ€rtnerplatz, Gerner BrĂŒcke, Wedekindplatz sowie an den Isarauen zwischen ReichenbachbrĂŒcke und WittelsbacherbrĂŒcke.

Neu hinzu kommt ein generelles Alkohol-Ausschankverbot in der Gastronomie tÀglich ab 22 Uhr.

Die verschĂ€rften Maßnahmen gelten bis 27. Oktober, 24 Uhr.


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Schulen und Kinderbetreuung

An den Schulen und bei der Kinderbetreuung bleibt es zunĂ€chst wie bisher bei Stufe Gelb, da hier derzeit kein erhöhtes Ausbruchsgeschehen zu verzeichnen ist. Von den rund 5.000 MĂŒnchner Schulklassen sind derzeit 39 in QuarantĂ€ne und bei der Kinderbetreuung sind von den 4.500 Gruppen aktuell 30 in QuarantĂ€ne. SelbstverstĂ€ndlich wird das Infektionsgeschehen hier weiterhin genau beobachtet, um auf eine eventuelle Verschlechterung der Situation frĂŒhzeitig reagieren zu können.

Kirchweihdult

Die am kommenden Samstag startende Kirchweihdult kann – mit Hygienekonzept und Maskenpflicht – stattfinden, allerdings wird die maximal zulĂ€ssige Besucherzahl von 1.000 auf 500 halbiert.

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OberbĂŒrgermeister Dieter Reiter zur Corona-Lage in MĂŒnchen

OberbĂŒrgermeister Dieter Reiter: „Wie in anderen GroßstĂ€dten auch, sind in MĂŒnchen in den vergangenen Tagen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen stark gestiegen. Noch vergangenen Dienstag meldete das RKI eine 7-Tage-Inzidenz von 32,5 fĂŒr unsere Stadt, heute liegen wir bei 50,6. Wir haben deshalb die Coronaregeln wieder verschĂ€rft – wohl wissend, welche EinschrĂ€nkungen und Belastungen das mit sich bringt. Aber wir sind jetzt an einem entscheidenden Punkt, ob wir die Verbreitung des Coronavirus‘ weiter eindĂ€mmen können oder sich das Virus unkontrolliert ausbreitet – was dann wesentlich drastischere Maßnahmen nach sich ziehen wĂŒrde. Jetzt sind wir alle gefordert, Verantwortung zu ĂŒbernehmen, um uns und andere zu schĂŒtzen und so einen zweiten Lockdown zu verhindern. Und all denen, die auf die derzeit relativ geringe Belegung der MĂŒnchner Krankenhausbetten mit Covid-19-Patienten verweisen, möchte ich sagen: Das kann sich sehr schnell Ă€ndern, wenn wir jetzt nicht entschlossen handeln. Wenn die KrankenhĂ€user voll sind, das mussten unsere europĂ€ischen Nachbarn leidvoll erfahren, ist es dann schon zu spĂ€t.“


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