Coronavirus in Deutschland
Infektiologe warnt: Weihnachten könnte «Kick-Starter» für Corona sein
Stand 16.11.20 - 16:59 Uhr
0
Der Gedanke, die besinnlichen Tage nicht mit der Familie verbringen zu können, ist für viele kaum vorstellbar. Aber gerade nach Weihnachten könnten die Zahlen in die Höhe schießen.
© Foto: shutterstock
Auch im Dezember kein normales Leben möglich
Berlin (dpa) – Der Infektiologe Bernd Salzberger warnt davor, dass Weihnachtstreffen die Ausbreitung des Coronavirus verstärken könnten.
- Anzeige -Die vergangenen Jahre hätten gezeigt, dass die Feiertage ein Kick-Starter für die Influenza-Ausbreitung gewesen seien, sagte der Mediziner vom Universitätsklinikum Regensburg.
Reisen durch das ganze Bundesgebiet fördert Ausbreitung
«Die Leute reisen durch das ganze Bundesgebiet, mischen sich überall, man trifft in der Kneipe seine alten Klassenkameraden. Wenn wir Pech haben, könnte das mit Corona ähnlich sein.» Er unterstrich, dass man im Dezember «kein normales Leben» haben werde. «Das kann nicht sein und wäre nicht vernünftig.»
- Anzeige -Impfstoff macht Hoffnung
Mit Blick auf Fortschritte bei der Impfstoffentwicklung äußerte Salzberger sich zugleich zuversichtlich: «Es wird besser. Jetzt gibt es eine Impfung, das ist der große Durchbruch.» Die Daten seien ausgesprochen gut.
«Natürlich wissen wir noch nicht, wie gut die Impfung in allen Altersgruppen ist. Dazu ist es zu früh, denn es sind vorläufige Ergebnisse. Aber man muss eines ganz klar sagen: Diese Ergebnisse zeigen uns, dass wir diese Infektion durch Impfungen verhüten können.»
- Anzeige -Impfstoff steht bereits in den Startlöchern
Das deutsche Unternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer hatten am vergangenen Montag als erste westliche Hersteller vielversprechende Daten aus ihren klinischen Tests vorgelegt. Demnach bietet ihr Impfstoff einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor Covid-19.
Die Unternehmen wollen dem Vernehmen nach noch diesen Monat bei der US-Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA eine Notfallzulassung für den Impfstoff beantragen.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
Bayern gewinnt in Heidenheim. Doch nach dem Spiel dreht sich alles um Jamal Musiala.
Polizeischuss in Schwabing: Ein 14-Jähriger mit Softair-Waffe wurde schwer verletzt. Das LKA ermittelt.
Neue Details zum Dreamliner-Zwischenfall in München zeigen, wie ernst die Lage am Flughafen wirklich war.
DESK
1860 München steht vor dem nächsten Einschnitt. Das Insolvenzverfahren ist eröffnet, der Spielbetrieb läuft weiter.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.












