Impfungen für Kinder
Impfangebote nach den Sommerferien auch an Bayrischen Schulen
Stand 24.08.21 - 13:51 Uhr
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Zum kommenden Schulstart soll es für Kinder und ihre Eltern möglich sein, sich an den jeweiligen Schulen gegen Corona impfen zu lassen. Alle Infos dazu hier.
Foto: Shutterstock
Zusammenarbeit mit Schulen soll Impfquote steigern
Nachdem die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Impfung auch für Kinder ab 12 Jahren freigegeben hat, haben bereits einige Eltern ihre Kinder impfen lassen. Der Stand vom 18. August zeigt, dass etwa 25 Prozent der 12- bis 17-Jährigen ihre erste Impfung erhalten haben. Das ist jedoch ein etwas geringerer Anteil als bei dem Rest der Bevölkerung. Dem will die Bayrische Staatsregierung nun entgegenwirken, indem sie auch an Schulen mobile Impfzentren aufbauen wird.
- Anzeige -So soll das Impfangebot an den Schulen in Bayern aussehen
Bald beginnt das neue Schuljahr und Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Kulturminister Michael Piazolo haben bereits einige Vorschläge gemacht, wie Kindern eine Impfung an Schulen ermöglicht werden soll. Holetschek dazu: „Nach dem Unterrichtsstart am 14. September werden auch an Schulen Impfungen durchgeführt, wenn Impfzentren, Schulen und Schulaufwandsträger sich darauf verständigen.“ Die verschiedenen Impfzentren bereiten sich nun schon auf die Aktion vor.
Es soll möglichst unkompliziert gestaltet werden betont Holetschek: „Wir wollen es allen so leicht wie möglich machen: So können die mobilen Impfteams an die Schulen kommen, sodass sich die Schülerinnen und Schüler direkt vor Ort impfen lassen können. Ob in der Turnhalle, der Mensa oder im Impfbus auf dem Schulparkplatz: Entscheidend ist, dass das freiwillige Impfangebot zu den Kindern und Jugendlichen kommt.“
Er bittet darum, dass sich Eltern bereits jetzt Gedanken machen sollten, ob sie ihre Kinder zum Schulbeginn impfen lassen wollen und ermutigt alle: „Wir haben ausreichend Impfstoff für alle zur Verfügung – lassen Sie sich und Ihre Kinder jetzt impfen!“.
- Anzeige -Impfung für Schüler bleibt freiwillig
Auch, wenn die Inzidenz in der Altersgruppe der 15- bis 19-Jährigen bei ungefähr 75 liegt und somit viel höher ist als der Durchschnitt, informieren sowohl Piazolo als auch Holetschek darüber, dass das Impfangebot auch an Schulen weiterhin freiwillig ist. Eine Impfung solle nicht zur Bedingung werden und auch ungeimpfte Kinder sollen getestet weiterhin am Präsenzunterricht teilnehmen können. Dafür soll außerdem ausreichend Testmaterial zur Verfügung gestellt werden, um das Infektionsgeschehen an den Schulen zu minimieren.
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