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Coronavirus in Bayern

Ende der nächtlichen Ausgangssperre für München in Sicht

Aktualisiert 11.02.2021 - 17:32 Uhr

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Der Lockdown wird grundsätzlich bis zum 7. März verlängert. Es gibt allerdings zum 22. Februar erste Öffnungen an Schulen und Kitas - aber abhängig von der Sieben-Tage-Inzidenz. Und: Mit der landesweiten nächtlichen Ausgangssperre endet eine besonders umstrittene Regel.

Ende der nächtlichen Ausgangssperre für München in Sicht

© Foto: shutterstock

München ab Montag ohne nächtliche Ausgangssperre

München (dpa/lby) – Schon zum Ende dieser Woche läuft die landesweite nächtliche Ausgangssperre aus. Das hat das Kabinett am Donnerstag beschlossen. 

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Ausnahmen gelten lediglich für Corona-Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 100: Dort gilt nachts weiter eine Ausgangssperre, aber erst ab 22.00 Uhr. Von den 96 Kreisen und kreisfreien Städten lagen am Donnerstag noch 16 über dem 100er-Wert.

Bislang dürfen die Menschen in ganz Bayern ab 21.00 Uhr ohne einen triftigen Grund nicht mehr auf die Straße. Mit der Abschaffung der landesweiten Ausgangssperre kommt Söder neuen juristischen Auseinandersetzungen zuvor: Im Nachbarland Baden-Württemberg war eine landesweite nächtliche Ausgangssperre zuletzt gekippt worden.

Daraufhin hatte auch die Landtags-FDP in Bayern eine Klage angekündigt, sollte die Staatsregierung an der Regelung festhalten. Auch Söders Koalitionspartner, die Freien Wähler, hatten zuletzt wiederholt ein Ende der landesweiten Ausgangssperre gefordert.

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Entwicklung der Coronavirus-Fälle München

In München wurden für Mittwoch, 10. Februar, 110 neue Corona-Fälle und 3 weitere Todesfälle gemeldet. Insgesamt sind in der Landeshauptstadt damit bislang 52.715 Infektionen bestätigt. In dieser Zahl enthalten sind 50.239 Personen, die bereits genesen sind, sowie insgesamt 1.025 Todesfälle.

Die einzelnen Tageswerte unterliegen Schwankungen, da sie davon abhängig sind, wann positive Testergebnisse an das Gesundheitsamt übermittelt und erfasst werden und können sich auch rückwirkend ändern (z. B. durch Qualitätskontrollen oder Nachmeldungen). Entsprechend der Handhabung durch das Robert Koch-Institut (RKI) kann der jeweils ausgewiesene Tageswert auch Nachmeldungen für die Vortage enthalten. Der aktuelle Stand der Tages- und Vortageswerte sowie weitere Informationen zur Ermittlung können im Abschnitt "Tageswerte" abgerufen werden.

Die 7-Tage-Inzidenz für München beträgt laut RKI 45,3. Sie entspricht der Anzahl der für die letzten sieben Tage neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und wird täglich vom RKI ermittelt.

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