Coronavirus in China
Coronavirus: Betroffene Provinz Hubei hebt Blockade auf
Stand 24.03.20 - 11:31 Uhr
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Rund 60 Millionen Menschen in der chinesischen Provinz Hubei standen aufrund der Coronavirus-Pandemie wochenlang unter Zwangsquarantäne. Nun sollen sich die Maßnahmen lockern - mit einer Ausnahme.
Menschen halten Abstand, während sie in Wuhan für Schweinefleisch anstehen. Foto: Uncredited/CHINATOPIX/dpa
Ende der Reisebeschränkungen
Peking (dpa) – In der zentralchinesischen Provinz Hubei, wo der Ausbruch des Coronavirus seinen Ausgang genommen hatte, sollen erste Beschränkungen wie Reiseverbote in Kürze aufgehoben werden.
- Anzeige -Wie die Lokalregierung von Hubei am Dienstag mitteilte, sollen Menschen die Provinz ab Mittwoch um Mitternacht wieder verlassen dürfen. Ausgenommen ist jedoch noch die Millionenmetropole Wuhan, die besonders schwer betroffen war. Dort soll es ab dem 8. April wieder möglich sein, die Stadt zu verlassen.
Wuhan war vor rund zwei Monaten, am 23. Januar, komplett abgeriegelt worden. Während zunächst nur die Ausreise nicht mehr erlaubt war, wurden später nach und nach die Regeln verschärft. Zunächst gab es Beschränkungen im Autoverkehr, dann durfte überhaupt niemand mehr auf die Straßen. Auch in der gesamten Provinz Hubei hatte am 23. Januar schrittweise die Schließung begonnen. In immer mehr Städten wurden Beschränkungen verhängt.
[MD_Portal_Script ScriptID="9108554" location="leftALone"]Voraussetzung für die Reisefreiheit ist, dass die Menschen über einen «grünen Code» verfügen, demnach werden sie als gesund eingestuft. In der Provinz Hubei hatten faktisch rund 60 Millionen Menschen unter Zwangsquarantäne gestanden. Besonders streng waren die Regeln in Wuhan, wo Millionen Menschen über Wochen überhaupt nicht mehr auf die Straße gehen durften.
Keine Neuinfektionen in China gemeldet
Zum ersten Mal seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus hatte China vergangene Woche erstmal landesweit keine lokalen Neuinfektionen mehr gemeldet. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Dienstag mitteilte, wurde das Virus aber erneut bei 74 weiteren Menschen nachgewiesen, die kürzlich in die Volksrepublik eingereist sind. Insgesamt seien bislang 427 importierte Fälle festgestellt worden, wie die Kommission weiter mitteilte.
- Anzeige -Nach offiziellen Angaben vom Dienstag kletterte die Zahl der Opfer um sieben auf nun 3277. Insgesamt wurden auf dem chinesischen Festland 81 171 Infizierte registriert, von denen sich bislang mehr als 73 000 wieder erholt haben.
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