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Geldautomaten in Deutschland

Bankautomaten werden nicht bestückt: Warum Bargeld dieses Wochenende knapp wird

Aktualisiert 04.07.2022 - 16:36 Uhr

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Bargeld könnte dieses Wochenende an Geldautomaten knapp werden. Verdi ruft Bargeldboten zum Streik auf, denn in der aktuellen Verhandlungsrunde zu möglichen Lohnerhöhungen stockt es.

Bankautomaten werden nicht bestückt: Warum Bargeld dieses Wochenende knapp wird

©shutterstock

Verdi ruft Bargeldboten zum Streik

Berlin (dpa-AFX) – Mehr Geldautomaten als üblich dürften in den kommenden Tagen vorübergehend kein Geld ausspucken: Die Gewerkschaft Verdi hat bundesweit Geldboten zu Warnstreiks aufgerufen, die die Maschinen sonst mit Bargeld befüllen.
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"Die Warnstreiks werden – nach Regionen und Betrieben unterschiedlich – zwischen Freitag, 1. Juli, und Dienstag, 5. Juli 2022, stattfinden", teilte die Gewerkschaft am Donnerstagabend mit. "Bürgerinnen und Bürger sollten sich daher vorsorglich ausreichend mit Bargeld versorgen."

Verdi fordert höhere Stundenlöhne

In der dritten Verhandlungsrunde für die rund 11 000 Beschäftigten der Geld- und Wertbranche waren beide Seiten in der Nacht auf Donnerstag ohne Ergebnis auseinander gegangen. "Die Arbeitgeber sind noch erheblich von unseren Forderungen und den Bedürfnissen der Beschäftigten entfernt", teilte Verdi-Verhandlungsführerin Sonja Austermühle am Donnerstag mit. "Deshalb werden wir nun mit Warnstreiks den Druck erhöhen."
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Verdi fordert je nach Region und Dienstleistung Stundenlöhne eine Anhebung der Stundenlöhne auf 16,19 Euro bis 20,60 Euro. Für betriebliche Angestellte will die Gewerkschaft elf Prozent höhere Löhne und Gehälter durchsetzen.

Die Arbeitgeber wiederum hatten am Mittwoch eigenen Angaben zufolge "effektive Stundengrundlohnerhöhungen" zwischen 10,75 und 13,7 Prozent je nach Region in zwei Schritten bei einer Laufzeit von 22 Monaten angeboten. Die vierte Verhandlungsrunde ist demnach für kommenden Mittwoch angesetzt.

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