Weniger Autopannen
Minus 10%: ADAC zählt deutlich weniger Pannen
Stand 24.01.23 - 14:53 Uhr
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Meistens ist es die Batterie, manchmal der Motor: Im vergangenen Jahr ist der ADAC bundesweit etwa 3,4 Millionen Mal ausgerückt, um Autofahrern zu helfen. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Rückgang von knapp zehn Prozent.
Im vergangenen Jahr mussten die Pannenhelfer vom ADAC seltener ausrücken. Foto: Marcus Brandt/dpa
München (dpa) – Die Pannenhelfer des ADAC sind im Corona-Jahr 2020 deutlich seltener im Einsatz gewesen als üblich. Rund 3,4 Millionen Mal rückten die Helfer aus – ein Rückgang um knapp zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der Autoclub in München mitteilte.
- Anzeige -«Das liegt natürlich an Corona», sagte ADAC-Sprecher Johannes Boos. «Weniger Verkehr bedeutet weniger Pannen.»
In fast jedem zweiten Fall machte die Batterie den Fahrern zu schaffen (46 Prozent). Schon in den Vorjahren war das die häufigste Pannenursache, doch auch hier gab es einen Corona-Effekt: Wegen der langen Standzeiten vieler Autos sei der Anteil der Batteriepannen diesmal höher gewesen. Probleme mit dem Motor (16 Prozent) sowie mit Karosserie, Lenkung oder Fahrwerk (14 Prozent) kamen seltener vor.
Der Rückgang der Einsätze machte sich laut ADAC vor allem im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 bemerkbar. Die wenigsten Pannen gab es demnach am 29. März, einem Sonntag, mit rund 3350 Einsätzen. Die meisten Pannen wurden mit 18 000 Einsätzen am 2. Januar gezählt.
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