Europameisterschaft
Fußball im TV: Warum jubeln die Nachbarn früher?
Stand 19.06.24 - 12:58 Uhr
Während der Ball auf deinem Fernseher noch am Mittelkreis herumgeschoben wird, tönen aus der Nachbarwohnung schon Jubelschreie. Hier siehst du, wie die Verzögerung entsteht.
©shutterstock
TV-Übertragung mit Zeitverzug
Jeder hat die Erfahrung schon einmal gemacht. Man trifft sich zu Hause zum entspannten Fußballschauen mit Freunden und freut sich auf eine spannende Partie. Dann: Jubelschreie vom Nachbarn, lange, bevor auf dem eigenen Fernseher ein Tor fällt. Woran kann das liegen?
- Anzeige -Empfangswege sind unterschiedlich schnell
Wohnort, Sender und Empfangsweg beeinflussen die Verzögerungszeit. Hier siehst du, welcher Empfangsweg in der Regel am schnellsten ist:
- Satellit
- Antenne
- Kabel
- Streaming
Ein Tipp: Streaming ist generell langsamer als Fernsehen. Wer aber eine gute Internetverbindung hat, kann auf seinem PC mit wenig Zeitverzug schauen. Vor allem ARD – und ZDF-Mediathek bieten einen schnellen Stream.
Moderne Technik sorgt für Verzögerungen
Die übertragenden Sender erhalten das Signal direkt von den TV-Stationen und senden es auf unterschiedlichen Wegen zu den Fernsehzuschauern. Um Geld zu sparen, werden die Daten komprimiert, abgeschickt und dann wieder dekomprimiert. Dieser Vorgang der Verkleinerung und anschließenden Vergrößerung führt am Ende zu einer Verzögerung von mehreren Sekunden. Und deshalb hörst du die Nachbarn vielleicht schon früher schreien.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
Bayern gewinnt in Heidenheim. Doch nach dem Spiel dreht sich alles um Jamal Musiala.
Polizeischuss in Schwabing: Ein 14-Jähriger mit Softair-Waffe wurde schwer verletzt. Das LKA ermittelt.
Neue Details zum Dreamliner-Zwischenfall in München zeigen, wie ernst die Lage am Flughafen wirklich war.
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
DESK
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt












