Infoblatt des KVR
Warnung vor Krähen-Angriffen
Stand 20.03.19 - 10:59 Uhr
0
In Münchens Parks kann es ab März vermehrt zu Krähen-Angriffen kommen. Das KVR warnt vor Attacken aus der Luft und Verletzungsgefahr durch Krallen- und Schnabelhiebe. So kannst du dich schützen.
Verletzungsgefahr durch Krallen- und Schnabelhiebe
Achtung, die Rabenkrähen sind wieder unterwegs! Das Kreisverwaltungsreferat München warnt auf seiner Internetseite davor, dass es besonders im Frühjahr zu schmerzhaften Attacken aus der Luft kommen kann. Für Menschen und auch für Haustiere bestehe Verletzungsgefahr durch Krallen- und Schnabelhiebe der Krähen.
- Anzeige -Warum aber attackieren die Krähen überhaupt uns Menschen?
Der Grund ist einfach: ab Mitte März werden die Jungtiere flügge. In der sogenannten "Ästlingsphase" werden die jungen Krähen von den Elterntieren außerhalb des Nestes betreut. Die Jungtiere sind in dieser Phase noch unsichere Flugschüler und halten sich häufig in Bodennähe auf. Um die Jungtiere vor potenziellen Gefahren zu schützen, kann es passieren, dass die Elterntiere Menschen und andere Tiere zum Schein oder mit echten Angriffen attackieren, um die vermeintlichen Bedrohungen von den Jungtieren fernzuhalten.
[MD_Portal_Script ScriptID="6381441" location="leftALone"]So kannst du dich schützen
Insbesondere an Gefahren-Orten wie Parks oder Grünflächen musst du im Frühjahr mit Krähen-Attacken rechnen. Unter keinen Umständen solltest du Krähen mit Futter anlocken, denn dann verlieren sie erst recht die Scheu und den Respekt vor Menschen. Halte außerdem Abstand von den Jungvögeln und besonders von deren Nistplätzen.
Oft greifen Rabenkrähen nur einzelne Personen an. Solltest du dennoch allein unterwegs sein, kann eine Kopfbedeckung vor Verletzungen durch Attacken aus der Luft schützen. Außerdem kann ein Regenschirm oder Stock zur Krähen-Abwehr hilfreich sein. Diese Hilfsmittel aber bitte nur bei konkreten Attacken einsetzen – keinesfalls solltest du selbst aggressiv auf die Krähen damit zugehen.
Solltest du dennoch attackiert werden, verlasse unverzüglich den Ort des Geschehens und melde die Attacke der Verwaltung des betroffenen Grundstücks. Diese kann dann zusammen mit dem KVR Maßnahmen prüfen und einleiten.
Mehr Beiträge und Themen
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
DESK
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.








