Tödlicher Verkehrsunfall
Verkehrspolizei sucht Bildmaterial: Radfahrer fährt anderen Radfahrer tot
Stand 03.06.20 - 12:15 Uhr
0
Am 17. Mai hat sich in der Au ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Radfahrern ereignet - einer der beiden kam dabei ums Leben, der andere flüchtete. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung darum, ihr das Bildmaterial vom Ereignisort zu überlassen. Wer hat Aufnahmen gemacht?
Fotos: Polizei München
Zeugen werden gebeten, der Polizei Foto-, Video- und Audiomaterial zu überlassen
Am Sonntag, 17. Mai 2020, gegen 18:30 Uhr ereignete sich in der Hochstraße im Münchner Stadtteil Au-Haidhausen ein schwerer Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrradfahrern. Einer der beiden Radfahrer stürzte dabei und verletzte sich so schwer am Kopf, dass er später in einer Münchner Klinik an seinen Verletzungen verstarb.
- Anzeige -Beim Opfer handelt es sich um einen 37-Jährigen aus dem Landkreis München, der mit einem Fahrrad unterwegs war. Der andere Fahrradfahrer flüchtete unmittelbar nach dem Unfall vom Ort des Geschehens mit seinem Fahrrad in Richtung Süden.
Für eine rasche und umfassende Aufklärung bittet die Polizei nun die Bevölkerung um aktive Mithilfe.
Wer Foto-, Video- oder Audioaufnahmen vom Ereignisort bzw. aus der unmittelbaren Umgebung des Geschehens oder des flüchtenden Unfallbeteiligten im Zeitraum von 17:30 Uhr bis 18:15 Uhr gemacht hat, wird gebeten, das Material der Polizei über diesen Upload-Link zur Verfügung zu stellen.
Zwischenzeitlich konnten neue Fotos einer Kamera gesichert werden. Dazu wurde vom Bayerischen Landeskriminalamt eine Belohnung von 2.000 Euro für Hinweise ausgesetzt.
Auf Grund der nun neuen vorliegenden Bilder können wir die Personenbeschreibung des flüchtigen Radfahrers wie folgt aktualisieren:
Männlich, ca. 170 – 180 cm groß, 40 – 50 Jahre alt, stämmige Figur, breite Gesichtsform, graumelierte Haare; mittelblaue kurze Hose, azurblaues Shirt oder Weste und schwarzen Längseinsätzen seitlich, weiße kurze Ärmel, braune Schuhe, bräunlicher Rucksack mit weißem Griff am oberen Ende mit Mountainbike (kein E-Bike), schwarz, mit weißen Applikationen am unteren Ende der Gabel und hinteren Ende der Kettenstrebe, mit schwarzer Gepäcktasche am Lenker, Vorderrad mit kurzem Steckschutzblech
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Das sind die Fotos des flüchtigen Radfahrers (Quelle Polizei München):
So hat sich der Unfall laut Zeugenaussagen ereignet:
Bei Radfahrer befuhren die Hochstraße im Teilbereich von der Rosenheimer Straße kommend in Richtung der Rablstraße in gleicher Richtung. Der gesuchte Radfahrer überholte das Opfer etwa auf Höhe des Anwesens Hochstraße 11 rechtsseitig mit seinem Mountainbike und fuhr kurze Zeit auf gleicher Höhe. Nach einem kurzen Wortwechsel kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Kollision der beiden Fahrräder, sodass beide Radfahrer zu Sturz kamen. Der 37-Jährige auf dem Pedelec stürzte nach links auf die Fahrbahn und zog sich dabei schwerste Kopfverletzungen zu, an denen er später verstarb.
Auch auf Twitter sucht die Polizei München nach Zeugen zum Unfall
[MD_Portal_Script ScriptID="9307001" location="leftALone"]Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








