Nach erneuter versuchter Vergewaltigung
Vergewaltiger aus LMU verhaftet
Stand 08.02.17 - 17:25 Uhr
0
Eine junge Frau wurde am helllichten Tag auf der Toilette in der LMU vergewaltigt. Inzwischen konnte die Polizei den Täter fassen.
++ UPDATE 31. Januar 15:00 ++
Der Student soll weitere Vergewaltigungen versucht haben. Freitagabend soll er eine 25-Jährige auf einer Toilette der LMU brutal vergewaltigt haben. Montagnachmittag haben zwei Studentinnen unabhängig voneinander die Polizei verständigt, dass sich ein unbekannter Mann auf den Damentoiletten der Ludwigs Maximilians Universität (LMU) aufhält und in eine besetzte Toilettenkabine eindringen wollte. Die betroffene 20-jährige Studentin wehrte sich, indem sie sich gegen die Kabinentür stemmte und lauthals schrie. Der unbekannte Täter flüchtete sich daraufhin.
Die verständigte Polizei konnte gegen 18.00 Uhr auf einem Flur in der LMU einen 25-jährigen Tatverdächtigen wiedererkennen und festhalten. Er leistete erheblichen Widerstand, indem er mehrmals versuchte die Beamten mit Fäusten zu schlagen und sie zu schubsen. Ein Beamter wurde hierbei an der Hand verletzt. Der 25-Jährige wurde daraufhin vorläufig festgenommen und in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München eingeliefert.
Tathergang
Letzten Freitag 27. Januar 2017 gegen 16 Uhr war eine 25-jährige Studentin auf der Damentoilette im zweiten Obergeschoss der Ludwigs Maximilians Universität München.
Ein bislang unbekannter Mann folgte ihr und öffnete mit Gewalt die Kabinentür, wobei er bereits seine Genitalien entblößt hatte. Er forderte von der 25-Jährigen sexuelle Handlungen und führte sie auch an ihr durch.
Die Studentin war aufgrund eines noch nicht verheilten Armbruchs nur bedingt abwehrfähig, leistete jedoch trotzdem erhebliche Gegenwehr.
Der Täter entfernte sich anschließend unerkannt vom Tatort.
Durch eine Mitarbeiterin der LMU wurde die Polizei verständigt. Die eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen verliefen ergebnislos.
Die 25-jährige Studentin biss den unbekannten Täter in die Hand, sodass er eine blutende Verletzung davontrug. Die Studentin erlitt Prellungen und Kratzwunden und zog sich erneut einen Armbruch zu.
Täterbeschreibung:
- Männlich, ca. 25-30 Jahre alt
- ca. 180 cm groß
- kräftige Figur
- speckiges rundes Gesicht mit sehr trockener Haut, rissige Lippen, vermutlich braune Augen
- Sprach deutsch ohne Akzent
Laut eigenen Angaben: „Max, 20 Jahre, Student der Mathematik, 2. Semester".
Zeugenaufruf:
Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
Mehr Beiträge und Themen
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
DESK
Neue Wirte, neue Fahrgeschäfte, neue Ideen: Auf der Wiesn 2026 tut sich einiges. Beim Presserundgang der Stadt München wurde schon vor dem Start klar: Dieses Jahr gibt’s auf dem Oktoberfest viel Vertrautes - aber auch einige spannende Neuerungen.
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.






