Kurz vor Verhandlungen
Verdi kündigt weitere Streiks an: Viele Kitas bleiben diese Woche geschlossen
Stand 09.05.22 - 13:46 Uhr
0
Erst vor wenigen Tagen wurden Kitas in München bestreikt. Jetzt ruft Verdi erneut zum Streik auf – kurz vor der nächsten Tarif-Verhandlungsrunde.
©shutterstock
Eltern sollen sich vorbereiten
München (dpa/lby) – Zehntausende Eltern in München müssen sich am Donnerstag eine andere Betreuung für ihre Kinder suchen: Die Gewerkschaft Verdi hat zum «Großen Streiktag» in den städtischen Kitas, Krippen, Kindergärten und Horten aufgerufen.
- Anzeige -
Vor der dritten Runde der Tarifverhandlungen sollen die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes im Ballungsraum München die Arbeit ganztägig ruhen lassen.
Bundesweite Verhandlungen finden bald statt
Die Stadt betreibt ein Drittel der rund 1450 Kindertagesstätten in München und ist mit gut 38.000 Plätzen der größte Anbieter von Kinderbetreuung für Münchner Familien. Der Münchner Verdi-Geschäftsführer Heinrich Birner forderte am Montag eine «Entlastung der Beschäftigten, bessere Arbeitsbedingungen» und «Höhergruppierungen in einzelnen Funktionen». Bestreikt werden sollen die Kinderbetreuungseinrichtungen und Sozialdienste der Landeshauptstadt und der Kommunen im Münchner Umland.
Die bundesweiten Verhandlungen gehen am 16. Mai in Potsdam in die dritte Runde. Die Arbeitgeberseite hatte die Warnstreiks als unverhältnismäßig kritisiert und erklärt, man sei in konstruktiven Verhandlungen. Schon im März und am 4. Mai hatten Kita-Beschäftigte in Bayern gestreikt. Verdi-Verhandlungsführerin Christine Behle will am Donnerstag (11.15 Uhr) auf einer Kundgebung auf dem Marienplatz sprechen.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
DESK
Neue Wirte, neue Fahrgeschäfte, neue Ideen: Auf der Wiesn 2026 tut sich einiges. Beim Presserundgang der Stadt München wurde schon vor dem Start klar: Dieses Jahr gibt’s auf dem Oktoberfest viel Vertrautes - aber auch einige spannende Neuerungen.
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.






