Für mehr Sicherheit
Verbote für Feuerwerk und Böller
Stand 10.12.19 - 12:38 Uhr
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Neben vielen anderen Städten in Bayern gibt es dieses Jahr auch in München ein Verbot von Feuerwerkskörpern. Was das bedeutet und welche weiteren Beschränkungen es gibt, erfährst du hier:
Beschränkungen für die Silvesternacht
In München wird es dieses Jahr in der Altstadt und der Fußgängerzone ein komplettes Feuerwerksverbot geben. Die Stadt beruft sich hierbei auf eine Gefahreneinschätzung der Polizei. Dazu komme ein Böllerverbot in einem größeren Areal. Das reine Knallen können Kommunen laut Sprengstoffgesetz auch in dicht besiedelten Gegenden verbieten, wie etwa in der Innenstadt.
- Anzeige -Verbote in anderen bayerischen Städten
Auch in anderen Städten in Bayern gibt es dieses Jahr Feuerwerksverbote. In der Augsburger Innenstadt gibt es schon seit vielen Jahrzehnten ein Böllerverbot, welches 2017 sogar erweitert wurde. In Ingolstadt sind Feuerwerke laut Stadtratsbeschluss zum Jahreswechsel in der gesamten Altstadt untersagt. In Landshut hat man gute Erfahrungen mit einem Verbot gemacht, hier gibt es anstatt Feuerwerken eine moderne Lasershow.
Achtung! Wer trotzdem Feuerwerke und Böller zündet, muss mit Geldbußen bis zu 10.000 Euro rechnen.
- Anzeige -Schwierige Gesetzeslage
Die Gesetzeslage in Sachen Feuerwerks-Verbot ist nicht eindeutig: Das bundesweite Sprengstoffgesetz untersagt zwar das "Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden". Was "unmittelbare Nähe" bedeutet, ist allerdings nicht näher definiert.
Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) kündigte auf Nachfrage von Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) eine Überarbeitung des Gesetzes an – allerdings erst zur nächsten Legislaturperiode. Frühestens Ende 2021 sollen die Städte größere Freiräume bekommen, selbst festzulegen, wo Böller gezündet und Raketen abgeschossen werden dürfen.
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