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Droht Wasserknappheit?

Umweltamt warnt: Grundwasser wird in Teilen Bayerns knapp

Aktualisiert 20.04.2022 - 16:02 Uhr

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Viele bayerische Stellen melden derzeit niedrige Wasserstände des Grundwassers. Droht uns bald eine Wasserknappheit?

Umweltamt warnt: Grundwasser wird in Teilen Bayerns knapp

©shutterstock

Viele Stellen melden niedrige Stände 

Das Bayerische Landesamt für Umwelt warnt vor einem zu niedrigem Grundwasserstand in Teilen Bayerns – besonders der Süden des Freistaats sei demnach stark betroffen.
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Gerade jetzt im Frühling sollten die Wasserstände des Grundwassers recht hoch sein, da sie sich im Winterhalbjahr auffüllen. Der regenarme Winter und Frühling sorgen dieses Jahr jedoch für Probleme. 

Gemeinde spart bereits Wasser

Die Gemeinde Hurlach im Landkreis Landsberg am Lech ist bereits davon betroffen. Bürgermeister Andreas Glatz hat einen Brief an die Bürger geschickt – mit dem Appell, Wasser zu sparen. Außerdem in dem Brief: Tipps zum Wassersparen wie die Spartaste bei der Toilettenspülung oder Regenwasser zum Gießen im Garten.

Auch wenn das Grundwasser nicht aufgebraucht ist, hat der Bürgermeister zudem die öffentlichen Brunnen vorsorglich abgestellt. Die Gemeinde müsse laut Glatz jetzt schon Wasser über die Stadtwerke Landsberg zukaufen.
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Wie sieht es in München aus?

Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass auch München direkt von der Knappheit betroffen sein könnte. Doch als Warnung dient der es allemal, denn 63 Prozent aller bayerischen Meldestellen, die das oberflächennahe Grundwasser kontrollieren, weisen derzeit niedrige bis sehr niedrige Wasserstände auf.

Das Umweltamt prüft gerade die generelle bayerische Wasserversorgungsstruktur. Bis 2050 soll Versorgungssicherheit garantiert werden. Das Amt will zudem das Bewusstsein der Bevölkerung stärken, im Alltag Wasser zu sparen.

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