Dringender Appell
Tödlicher Badeunfall: Wasserwacht mit Appell nach einsatzreichem Wochenende
Stand 20.06.22 - 13:59 Uhr
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Am vergangenen Wochenende hatte es einen tödlichen Badeunfall gegeben sowie unzählige weitere Einsätze der Wasserwacht. Diese wendet sich jetzt mit einem dringenden Appell an alle.
©shutterstock
Jedes Gewässer ist gefährlich – besonders für Nichtschwimmer
In der Nacht von Sonntag auf Montag (19.06.2022 auf 20.06.2022), wurde aus dem Karlsfelder See eine tote Person geborgen. Der Mann wurde seit Sonntag vermisst, nachdem er nicht vom Schwimmen zurückgekehrt war. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck ermittelt.
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Am Sonntagabend (19.06.2022) wurde der Polizei mitgeteilt, dass am Karlsfelder See ein 82-Jähriger vermisst wird. Dieser verließ gegen 10.30 Uhr seine Wohnung in Altomünster, um zum Schwimmen zu fahren. Als er entgegen seiner ursprünglichen Planung nachmittags nicht wieder zuhause eintraf, machten sich Angehörige auf die Suche nach ihm. Nachdem sie den abgestellten Pkw des Seniors auf dem Parkplatz des Sees vorgefunden hatten, verständigten sie die Rettungskräfte.
Mann konnte nur noch tot aufgefunden werden
Durch sofort eingeleitete umfangreiche Suchmaßnahmen konnte der Vermisste heute gegen 00.07 Uhr im See aufgefunden und leider nur noch tot geborgen werden.
Die weiteren Ermittlungen in diesem Unglücksfall wurden von der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernommen. Hinweise auf Fremdverschulden ergaben sich bisher nicht.
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Einsatzreiches Wochenende für die Wasserwacht
Die Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes hatte ein einsatzreiches Wochenende. Die ehrenamtlichen Helfer musste 35 Personen erstversorgen. Außerdem gab es sechs Vermisstensuchen am vergangenen Wochenende. Alle Kinder, Ehepartner und Eltern konnten glücklicherweise gefunden werden.
Aus aktuellem Anlass weist die Wasserwacht verstärkt darauf hin, dass Eltern unbedingt auf ihre Kinder achten müssen. „Mehrfach mussten wir uns um Kinder kümmern, die ihre Eltern verloren haben und teilweise auch eigenständig Schwimmversuche unternommen haben. Diese Versuche wären auch beinahe böse geendet, wenn aufmerksame Ersthelfer das nicht verhindert und die Wasserwacht verständigt hätten“, berichtet Michael Welzel, Leiter der Wasserwacht des Münchner Roten Kreuzes.
„Ein Gewässer ist grundsätzlich ein gefährlicher Ort, besonders für Nichtschwimmer. Da darf man seine Kinder, auch im Uferbereich, nicht aus den Augen lassen. Wir danken den aufmerksamen Badegästen, die hier eigenständig eingegriffen haben und die Wasserwacht informierten“, betont Welzel.
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