Stegbaden gerettet
Starnberger See: 4.000 Unterschriften und ein Unternehmen retten Badestege
Stand 20.05.26 - 15:11 Uhr
In Possenhofen am Starnberger See verhindert eine Petition gemeinsam mit einem Unternehmen den Abriss dreier Badestege – sie werden stattdessen saniert und bleiben erhalten.
©Pexels
Stege im „Paradies“ bleiben erhalten
Noch vor einer Woche standen die beliebten Badestege in Possenhofen vor dem Aus: Ein Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass ihre Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist.
Badefans und Stegbegeisterte können aufatmen: Dank einer Petition mit rund 4.000 Unterschriften und der Hilfe eines engagierten Unternehmens bleiben die Stege im Erholungsgelände „Paradies“ bei Possenhofen erhalten – und ein erster soll schon vor Pfingsten wieder geöffnet werden.
- Anzeige -Hintergrund der Rettungsaktion
Nach starkem Bürgerprotest und dem Engagement eines Unternehmens hat die Stadt München ihre Pläne geändert: Die gesperrten Stege im Erholungsgelände „Paradies“ am Starnberger See werden nun nicht entfernt, sondern instand gesetzt – und das vollständig kostenfrei.
Steg 4 war bereits abgebaut worden, und auch die übrigen drei sollten vor Beginn der Badesaison entfernt werden. Daraufhin startete der Starnberger Kneippverein eine Unterschriftenaktion und sammelte Unterstützung in der Bevölkerung.
Einen wichtigen Verbündeten fand der Starnberger Kneippverein schließlich in der Firma Lynberg, die auf modulare Holzkonstruktionen spezialisiert ist. Das Unternehmen bot der Stadt an, die notwendigen Reparaturen vollständig und kostenfrei zu übernehmen.
Wann geht’s los?
- Steg 1 am Kiosk soll noch vor den Pfingstferien wieder nutzbar sein.
- Die Stege 2 und 3 werden anschließend innerhalb der darauffolgenden drei bis vier Wochen instand gesetzt, sodass spätestens ab Mitte Juni alle drei wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
- Rund 4.000 Unterschriften wurden während der Petition vom Starnberger Kneippverein gesammelt.
Erleichterung und Party-Stimmung
Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer dankte in der Mitteilung der Firma Lynberg für ihr Engagement und stellte zugleich klar, dass auch der für kommendes Jahr geplante barrierefreie Seezugang mit einer neuen Rampe wie vorgesehen umgesetzt wird. Der Münchner Stadtrat hatte diesen Schritt bereits 2023 beschlossen.
Dann heißt es bald wieder: Schwimmtasche schnappen und ab zum perfekten Stegbaden!
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