Keine Zustimmung
1.000 Euro steuerfreie Entlastungsprämie kommt nicht
Stand 11.05.26 - 08:35 Uhr
Der Bundesrat stimmte dem vom Bundestag bereits beschlossenen Gesetzentwurf überraschend nicht zu.
©Kay Nietfeld/dpa
Bundesrat verweigert Entlastungsprämie die Zustimmung
Berlin (dpa) – Die steuerfreie Entlastungsprämie von bis zu 1.000 Euro, die Unternehmen an ihre Beschäftigten zahlen können, kommt vorerst nicht. Der Bundesrat stimmte dem vom Bundestag bereits beschlossenen Gesetzentwurf überraschend nicht zu. Die Länder kritisieren, dass sie und die Kommunen den Großteil der Kosten tragen müssten.
- Anzeige -Zudem wäre der Steuerausfall bei fast allen Ländern so hoch gewesen, dass keines mehr eine Chance gesehen habe, zuzustimmen. «Mein Rat ist dringend, davon abzulassen», sagte Söder mit Blick auf das weitere Vorgehen. Das Geld solle man lieber in eine gute Einkommensteuerreform stecken.
Bundesrat stoppte Prämie
Vorgesehen war, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten bis 30. Juni 2027 freiwillig bis zu 1.000 Euro steuerfrei als Entlastung zahlen können. Die Zahlung sollten sie als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen können, somit wäre der Staat zumindest zum Teil an der Prämie beteiligt. Der Bundesrat stoppte das Vorhaben, nur 4 von 16 Ländern stimmten zu. Die Länder waren mit der Gegenfinanzierung nicht einverstanden. Zudem hatte es viel Kritik aus der Wirtschaft an der Prämie gegeben.
Ob die Bundesregierung nun den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat anrufen will, um einen Kompromiss zu finden, ist unklar. Am Dienstag dürfte die Entlastungsprämie Thema im schwarz-roten Koalitionsausschuss sein.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Die Wiesn ist zur Hälfte rum - die Stadt zieht Bilanz
München geht für Deutschland ins Olympia-Rennen. Nun richtet sich der Blick auf die internationale Vergabe.
Der Bundestag stimmt für den Tankrabatt. Was ab Oktober für Benzin und Diesel geplant ist.
VW und Audi rufen fast eine Million Autos zurück. Prüft, ob euer Wagen wegen der Lenkung in die Werkstatt muss.
Krank nach der Wiesn? Die LMU erforscht die Wiesngrippe. So helft ihr mit und schützt euch vor Infekten.
Uli Hoeneß darf seine zwei Linden behalten. Doch der Nachbarstreit ist möglicherweise noch nicht vorbei.
Zwei Kellnerinnen handeln bei einem Notfall auf der Wiesn sofort - und helfen, einen 78-Jährigen wiederzubeleben.
München führt bei der Olympia-Bewerbung. Am 26. September fällt die Entscheidung des DOSB.
The Kolors bringen Italo-Pop und große Gefühle nach München - jetzt Tickets sichern!
DESK
Kein Alkohol mehr am Bahnsteig: Was an DB-Bahnhöfen verboten ist - und was ihr weiter dürft.
München plant einen Mietenmonitor. Er soll zu teure Wohnungsanzeigen erkennen - doch die CSU übt Kritik.
Nur wenige Kilometer vom Münchner Flughafen entfernt wurde in der Nacht offenbar eine freilaufende Raubkatze gesichtet. Nach erster Einschätzung der Behörden könnte es sich um einen Puma handeln. Das Landratsamt Erding mahnt zu höchster Wachsamkeit: Hunde sollten angeleint und Kinder nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.
Nach der Wiesn sind noch zahlreiche Marken für Maßen und Hendl übriggeblieben? Das könnt ihr damit jetzt anstellen
Historischer Rekord auf dem Oktoberfest 2026: 7,4 Millionen Gäste feierten auf einer friedlichen Wiesn. Alle Infos, Zahlen & kuriose Fundstücke im Überblick!
Ayana auf dem Cover, zwölf Tierbilder im Kalender: Hier bekommt ihr den Hellabrunn-Kalender 2027 für zehn Euro.
Was bringt der Oktober 2026? Wir zeigen euch, was sich beim Tanken, im Alltag, bei digitalen Behördengängen und an Bahnhöfen ändert.











