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Eurovision Song Contest

Bekannte Größe für Deutschland: alles Wichtige zum ESC 2026

Stand 11.05.26 - 11:49 Uhr

Eine bekannte Größe wird Deutschland beim diesjährigen ESC in Wien vertreten - Sarah Engels hat es mit ihrem Song "Fire" zum Contest geschafft.

Bekannte Größe für Deutschland: alles Wichtige zum ESC 2026
©Wikimedia Commons

Sarah Engels setzt auf einen grandiosen Auftritt

Deutschland wird auch 2026 wieder beim Eurovision Song Contest teilnehmen – diesmal mit Sarah Engels und ihrem Song „Fire“. Dabei trifft kraftvoller Empowerment-Pop auf Dance-Sounds. Allerdings gab es jetzt eine kleine Änderung: Die deutsche Sängerin startet mit einer Piano-Balladenversion, bevor es dann in den gewohnten Sound übergeht. Abgerundet wird das Ganze von einer hervorragenden Bühnenshow: Glitzerkleid, Tanzchoreographie mit Backgroundtänzerinnen, Feuer und Pyrotechnik. Passend zu dem Songtitel ist natürlich alles in rot gehalten.

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Der Vorentscheid „Eurovision Song Contest – das Deutsche Finale 2026“, moderiert von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger, brachte die Entscheidung: Sarah Engels stand gemeinsam mit wavvyboi und Molly Sue im Finale. Durch das Publikumsvoting gewann die deutsche Sängerin schlussendlich mit 38,3% den Vorentscheid und qualifizierte sich damit für den diesjährigen Contest in Wien.

Video: Sarah Engels – Fire

Wie stehen die Deutschen Chancen beim ESC 2026?

Sarah Engels ist eine bekannte Größe in der deutschen Musikszene: Sie sicherte sich 2011 den zweiten Platz in der Show „Deutschland sucht den Superstar“ und landete mit mehreren Songs in den deutschen Charts. Nicht zuletzt wurde sie auch als Musicaldarstellerin bewundert.                                                                                Laut Wettquoten liegt Engels mit ihrem Song aber eher im unteren Drittel, Hoffnung auf eine Top-Platzierung gibt es erstmal wenig. Manche sehen es dennoch optimistisch und verweisen auf die ESC-Tauglichkeit des Songs sowie auf die Bühnenerfahrung von Sarah Engels. Kritiker finden den Song und ebenso den Auftritt eher vorhersehbar und zudem nicht besonders originell.

Eurovision Song Contest: Wo kann ich ihn gucken?

Wann? 12.und 14. Mai (Halbfinale), 16. Mai (Finale)

Wo? Wien, Österreich

Wo kann ich den ESC gucken? Das Erste, ONE (Joyn) jeweils ab 21 Uhr

Watchpartys in München


Was ist neu beim ESC in diesem Jahr?

Dieses Jahr nehmen so wenige Länder teil wie noch nie zuvor. Fünf Länder (Spanien, Irland, die Niederlande, Slowenien und Island) boykottieren zudem den diesjährigen ESC, weil Israel teilnehmen darf.

Die Zahl der Zuschauerstimmen wird dieses Jahr von 20 auf 10 (pro Bezahlart – SMS, Anruf, Onlineabstimmung) reduziert. Zudem sollen Fans dazu aufgefordert werden, für mehrere Beiträge abzustimmen. In den beiden Halbfinals gibt es neben dem Publikumsvoting auch eine Juryabstimmung. Das soll dafür sorgen, dass neben Publikumslieblingen auch Beiträge mit hohem künstlerischem Anspruch eine Chance haben. Im Finale wird es sowohl die Jury- als auch die Zuschauerabstimmung geben.

Auch in Sachen Werbung gibt es Neuerungen. Teilnehmer und ihre Songs dürfen natürlich beworben werden. Allerdings darf es keine unverhältnismäßigen Werbekampagnen (vor allem durch Dritte wie Regierungen oder Behörden) mehr geben. Die israelische Regierung hatte im letzten Jahr die PR-Kampagne für das Land in Auftrag gegeben.

Als Favorit gilt Finnland mit dem Song „Liekinheitin“ („Flammenwerfer“). Für den Auftritt bekam das finnische Duo eine Ausnahmegenehmigung: Linda Lampenius darf live auf ihrer Geige spielen. Normalerweise ist das verboten, die Regeln schreiben lediglich Live-Gesang vor.

Welche Länder machen mit?

Der Wettbewerb findet zum 70. Mal statt. 35 Länder sind dabei am Start. Fünf sind für das Finale gesetzt: neben dem Gastgeber Österreich auch Deutschland, Frankreich, Italien und Großbritannien. Das sind die fünf größten Beitragszahler der EBU. Diese Länder treten dann im Finale gegen fünf weitere an.

Der Gastgeber Österreich holte sich den letztjährigen Sieg mit dem Song „Wasted Love“ von Sänger JJ. Dieses Jahr darf man sich wieder auf einen deutschen Song freuen – COSMÓ tritt mit „Tanzschein“ für den Contest an. Der ESC wird in der Wiener Stadthalle ausgetragen, diese ist für 16.000 Besucher ausgelegt.

Wer zählt zu den ewigen Besten?

Schweden würde mit einem Sieg das achte Mal gewinnen und auf der ewigen ESC-Bestenliste an der Spitze stehen. Noch teilt es sich den Platz mit Irland, das auch siebenmal gewann. Deutschland stand zweimal auf dem Treppchen: 1982 Nicole mit «Ein bisschen Frieden» und 2010 Lena mit „Satellite“.

Am entgegengesetzten Ende liegt Norwegen. Das Land steht mit zwölf letzten ESC-Plätzen sogar im Guinnessbuch der Rekorde. Je nach Berechnung, etwa, ob auch letzte Plätze im Halbfinale gerechnet werden, folgen dann Finnland und Deutschland. Zuletzt war Deutschland 2022 und 2023 auf dem letzten Platz.

Und was hat es mit den «Douze Points» auf sich?

Jeder Act kann aus jedem Land maximal 24 Punkte bekommen – außer dem eigenen: zwölf von einer Fachjury, zwölf durch das Televoting. Daran kann jeder Bewohner eines Landes teilnehmen. Aus Deutschland kann man nicht für den deutschen Beitrag stimmen. Punkte gibt es für die besten zehn Songs. Beim Televoting bekommt der Song, der die meisten Anrufe erhält, zwölf Punkte, der zweite zehn, der dritte acht und ab da geht es in Einer-Schritten weiter.

Mit Informationen der dpa

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