Stadthaushalt
Kindergarten, Parkplatz, Museen: Warum in München jetzt viele Gebühren steigen
Stand 18.05.26 - 14:32 Uhr
In der Stadt München soll künftig einiges teurer werden, um dem zu hohen Stadthaushalt entgegen zu wirken. Die wichtigsten Änderungen seht ihr hier.
©Pexels
Rathauskoalition will städtischen Haushalt sanieren
In den kommenden drei Jahren soll der Haushalt schrittweise um bis zu 500 Millionen Euro entlastet werden. Um dieses Ziel zu realisieren, setzt die Rathauskoalition aus Grünen/Rosa Liste, SPD, FDP und Freien Wählern auf eine Erhöhung der städtischen Einnahmen. Geplant ist unter anderem eine Steigerung der Kita-Gebühren ab 2027.
- Anzeige -Hintergrund der Gebührenerhöhung
Oberbürgermeister Dominik Krause entschuldigt sich in seinem neuen Instagram-Beitrag für die künftig notwendigen Maßnahmen, insbesondere im Hinblick auf die Kita-Gebühren. „Den kostenlosen Kindergarten, der 2019 eingeführt wurde, können wir uns nicht länger leisten“, erklärt Krause offen.
Parkgebühren werden auf 2,60€ angehoben, Eintritte für städtische Einrichtungen (zB. Museen) werden überprüft und auch die Hundesteuer könnte bis zu 50% steigen.
Wann geht’s los?
Noch steht kein genaues Datum fest. Ab 2027 sollen die Kita-Gebühren in drei Schritten erhöht werden. Die Gebühren sollen künftig stärker nach dem Einkommen der Eltern gestaffelt werden.
In der Endstufe 2029 würden Eltern von Krippenkindern bei achtstündiger Betreuung 314 Euro pro Monat zahlen, Kindergarten-Eltern 150 Euro. Dennoch soll die Betreuung für viele Familien kostenlos bleiben: „Ich gehe davon aus, dass rund die Hälfte der Münchner Familien weiterhin nichts zahlen muss“, sagt Krause.
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