Amazon
Sammelklage wegen Werbung: So kannst du Geld von Amazon zurückbekommen
Stand 18.05.26 - 10:12 Uhr
Die Verbraucherzentrale Sachsen klagt gegen den Streaminganbieter Amazon Prime Video wegen Erhöhung der Kosten und zusätzlicher Werbung.
©Pexels
Eine der größten Sammelklagen Deutschlands
Die Verbraucherzentrale Sachsen führt aktuell eine der größten Sammelklagen Deutschlands – und zwar gegen den Streaming-Anbieter Amazon Prime Video. Der Grund: Die Einführung von Werbung im Februar 2024. Prime Video enthält seither Werbung. Wer weiterhin werbefrei streamen will, muss zusätzlich 2,99€ im Monat bezahlen.
Die Verbraucherzentrale hält das für rechtswidrig. Amazon habe die Vertragsbedingungen einseitig geändert, ohne ausdrückliche Zustimmung der Kunden. Der Rechtsstreit kommt jetzt vor das Oberlandesgericht München – im Namen von bisher über 200.000 Kunden.
- Anzeige -Weitere Kritikpunkte
Es wird nicht nur kritisiert, dass Kunden mehr zahlen müssen, um den ursprünglichen Zustand wieder zurückzubekommen. Die Bild- und Videoqualität soll zudem teilweise schlechter geworden sein – natürlich fatal für einen Streamingdienst.
Teilnahme an der Sammelklage
An der Sammelklage teilnehmen kann jeder, der:
- bereits vor dem 05. Februar 2024 Prime-Kunde war
- derzeit ein Prime-Abo hat
- von der Werbeeinführung betroffen ist
Dabei ist es egal, ob man die 2,99€ bezahlt oder die Werbung akzeptiert hat. Die Anmeldung ist kostenlos. Das Klageregister schließt am 09. Juni 2026, danach ist eine Anmeldung nicht mehr möglich. Anmelden kannst Du dich hier.
Wieviel Geld kann man potenziell zurückbekommen?
Je nach betroffener Gruppe kann es potenziell unterschiedlich viel Geld geben. Kunden, welche die 2,99€ bezahlt haben, um werbefrei zu streamen, sollen dieses Geld zurückbekommen (aktuell rund 80€). Kunden, welche sich gegen die Preiserhöhung und für Werbung entschieden haben, sollen mindestens 50% der seit Februar 2024 gezahlten Gebühren bekommen. Außerdem soll Amazon zusätzlich Verzugszinsen zahlen.
Kläger tragen kein Kostenrisiko, kleinere organisatorische Abzüge vom Schadensersatz oder Verwaltungskosten sind allerdings möglich – es gibt aber keinen Hinweis darauf, dass ein größerer Anteil einbehalten wird.
Alle weiteren Infos findest Du hier.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Wegen vieler Baustellen ändern sich in München ab 3. August zahlreiche Bus- und Tramlinien.
Wiesn 2026: KI-Kameras, neue Wege und mehr Kontrolle sollen Überfüllung verhindern.
Im August 2026 starten neue Regeln für Familien, Bahnkunden, KI, Solaranlagen und Verpackungen.
Freie Fahrt, freie Schifffahrt, freier Bergspaß: Bayern belohnt Einser
Die Stadt München verlängert ihre Allgemeinverfügung zur Einschränkung der Wassernutzung nicht. Auch die Wasser-Sparanordnung der Stadtwerke München läuft aus. Entspannung gibt es aber nur teilweise - denn die Lage beim Grundwasser bleibt weiter angespannt.
Waldbrände in Südeuropa sorgen für Unsicherheit: Das müssen Urlauber jetzt zu ihren Rechten wissen.
Vom Naturbad in München bis zum Wellenbad im Umland: Diese Freibäder in und um München sorgen für Abkühlung, Badevergnügen und echtes Sommerfeeling.
Donna Maria startet im September und bohrt für die 2. Stammstrecke drei Kilometer unter München.
Zum Augustbeginn drohen lange Staus: Der ADAC warnt vor einem besonders vollen Ferienwochenende.
Das Voting zum Jugendwort des Jahres 2026 hat begonnen. Zehn Begriffe sind noch im Rennen.
DESK
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
Urteil in München: Nach dem Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demo erhält der Täter die Höchststrafe.
Am Starnberger See fallen wegen Niedrigwasser vier Haltestellen aus. Fahrgäste müssen ihre Touren neu planen.
Bayern steht ein sehr heißer Dienstag bevor. Danach steigt das Risiko für Gewitter und Waldbrände.
34-Jähriger stirbt nach Festnahme in München. LKA und Staatsanwaltschaft ermitteln.
Im Englischen Garten half die Feuerwehr München einem Mann mit schwerer Atemnot nach einem Insektenstich.
In Münchens Freibädern wartet in den Sommerferien ein kostenloses Mitmachprogramm auf Kinder und Jugendliche.













