Ab April
Selbstfahrende Kleinbusse im Olympiapark
Stand 30.01.20 - 13:36 Uhr
0
In München startet ein außergewöhnliches Pilotprojekt: ab April 2020 sollen selbstfahrende Kleinbusse im Olympiapark unterwegs sein und ab Herbst auch Passagiere transportieren. Alle Infos zum Testbetrieb gibt's hier.
Foto: MVG / SWM
So sehen die Fahrzeuge aus
Automatisiertes Fahren im öffentlichen Nahverkehr – diesem Schritt kommt München ab April 2020 ein Stück näher. Im Rahmen des Pilotprojekts EASYRIDE testen die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) zwei automatisierte Elektro-Kleinbusse im Olympiapark.
- Anzeige -Zwei Testphasen mit Passagieren
Voraussichtlich ab Mitte April sollen die beiden autonom fahrenden E-Shuttlebusse auf zwei verschiedenen Routen im Olympiapark unterwegs sein. Ausgangspunkt ist jeweils der U-Bahnhof Olympiazentrum, von dort aus geht es unter anderem zu den Haltestellen Olympiastadion, Olympiahalle und Olympiasee.
Für die Dauer des Tests werden im Olympiapark temporäre Haltestellen errichtet. Fahrgäste können an jeder beliebigen Haltestelle zusteigen. Die Fahrt ist während der ersten Testphase kostenlos, um die Eindrücke und Erfahrungen der Passagiere zu evaluieren, sind Fahrgastbefragungen geplant.
Im ersten Testlauf fahren die Kleinbusse noch nicht automatisiert, sondern sammeln mithilfe der im Fahrzeug integrierten Sensortechnik anonymisierte Umgebungsdaten. Erst im zweiten Testlauf im Herbst 2020 werden die Busse dann automatisiert fahren, aber dabei dennoch von einem Sicherheitsfahrer überwacht, der das Fahrzeug im Bedarfsfall jederzeit übernehmen kann. Die Shuttlebusse bieten jeweils Platz für bis zu 15 Personen.
Auf diesen beiden Routen wird der autonome Shuttlebus im Olympiapark unterwegs sein
Grafik: SWM / MVG
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








