Facebook, Instagram und Co.
Sammelklage gegen Meta: Jetzt mitmachen und deine Rechte sichern
Stand 13.01.26 - 14:37 Uhr
Erfahre, wie du dich der Sammelklage gegen Meta anschließen kannst und welche Erfolgsaussichten bestehen. Schütze deine Daten!
©pexels
Worum geht es in der Klage gegen Meta?
Der große Konzern Meta steht im Visier, da er angeblich unrechtmäßig Daten von Nutzern speichert. Bekannt ist, dass Meta Daten von Facebook- und Instagram-Nutzern sammelt. Neu ist jedoch, dass dies auch geschieht, wenn du auf anderen Webseiten unterwegs bist. Mit sogenannten Meta-Business-Tools, die auf vielen Seiten eingebaut sind, liest Meta mit und speichert diese Informationen. Verbraucherschützer sagen, das sei illegal. Du kannst jetzt Teil einer Sammelklage werden und deine Rechte schützen.
- Anzeige -Was sind Meta-Business-Tools?
Diese kleinen Programme sind auf vielen Webseiten eingebaut. Sie erlauben Meta, dein Surfverhalten auf Drittseiten zu verfolgen und Daten zu speichern. Selbst wenn du nicht bei Facebook oder Instagram eingeloggt bist, können deine Aktivitäten aufgezeichnet werden. Dies verstößt laut Verbraucherschützern gegen Datenschutzgesetze.
Wer klagt und wie kannst du mitmachen?
Der Verbraucherschutzverein VSV hat zusammen mit einer Berliner Anwaltskanzlei eine Sammelklage eingereicht. Seit zwei Jahren sind solche Klagen in Deutschland möglich und erleichtern es vielen Nutzern, gemeinsam gegen große Unternehmen vorzugehen.
So schließt du dich der Klage an
- Kostenlos anmelden: Du kannst dich einfach über das Online-Formular oder die Seite meta-klage.de anmelden.
- Keine Kosten: Die Teilnahme an der Klage ist kostenlos. Im Erfolgsfall gibst du 9,5% des Schadensersatzes ab.
Das Oberlandesgericht München hat bereits in einem ähnlichen Fall gegen Meta entschieden. Die Nutzer erhielten Schadensersatz zwischen 250 € und 750 €. Bei der aktuellen Sammelklage werden 5.000 € für Erwachsene und 10.000 € für Minderjährige gefordert. Die Erfolgsaussichten stehen gut.
Alternativ: Privacy Reclaim
Ein weiterer Weg, deine Rechte durchzusetzen, ist über Privacy Reclaim. Hier bekommst du direkt 50 € und überlässt dem Unternehmen die Klageführung. Im Erfolgsfall erhältst du keinen weiteren Schadensersatz.
Mehr Beiträge und Themen
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
DESK
Neue Wirte, neue Fahrgeschäfte, neue Ideen: Auf der Wiesn 2026 tut sich einiges. Beim Presserundgang der Stadt München wurde schon vor dem Start klar: Dieses Jahr gibt’s auf dem Oktoberfest viel Vertrautes - aber auch einige spannende Neuerungen.
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.






