Im Überblick
Pollenflugkalender 2020 für München
Stand 16.01.20 - 13:15 Uhr
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Für Allergiker ist jetzt wieder die Zeit des Niesens und der brennenden Augen. Wir verraten dir, wie du herausfinden kannst, ob und von was du betroffen bist.
© Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst / WetterOnline
Wann fliegen welche Pollen?
Für Allergiker ist der Pollenflug eine nervige Zeit – geplagt von Niesanfällen und tränenden Augen. Der Pollenflugkalender kann dabei helfen, schützende Maßnahmen zu treffen. Viele Menschen wissen noch nicht einmal, auf welche Pollen sie konkret reagieren.
- Anzeige -Wie man herausfinden kann, auf was man allergisch ist
Kribbelt dir in der Pollensaison oft die Nase, aber du weißt nicht, auf was du empfindlich reagierst? Ein Allergologe oder ein allergologisch tätiger Facharzt kann die Auslöser deiner Allergie mit verschiedenen Diagnoseverfahren feststellen. Wo du einen geeigneten Arzt in deiner Umgebung finden kannst, erfährst du hier. Für den Anfang kannst du auch einen Allergietest im Internet machen, dieser dient aber ausschließlich zur Information und stellt keine ärztliche Diagnose dar.
Wann beginnt der Pollenflug?
Der Zeitpunkt des Pollenflugs ist abhängig von mehreren Faktoren. Im etwas wärmeren Süddeutschland fliegen die Pollen grundsätzlich etwas früher als im Norden. Erste Pollen können bei einem milden Winter bereits ab Mitte Januar fliegen. Zu den sogenannten Frühblühern zählen vor allem Haselnuss und Erle. Erst ab August können Pollenallergiker dann langsam wieder aufatmen. Wobei einige Pflanzen in milden Jahren bis in den November hinein blühen.
Welche Pollen sind momentan aktiv?
In einigen Bereichen Deutschlands seien laut DWD-Pollenexpertin Christina Endler bereits Hasel und Erle unterwegs. Es sind zwar erst wenige Meldungen zur Blüte der Pflanze eingegangen, stark empfindliche Menschen könnten jedoch jetzt schon reagieren. Beispielsweise blüht die seltene Purpurerle meistens schon ab Dezember/Januar.
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Wie hoch ist die Pollenbelastung?
Bei der Intensität der Pollen spielt es eine Rolle, ob Allergiker in städtischen oder ländlichen Regionen leben. Aufgrund der hohen Feinstaubbelastung in der Luft wirken Pollen in Städten aggressiver als auf dem Land. Auskunft darüber gibt der Pollenflug-Gefahrenindex für München – hier entlang.
Die Pollen-App
Für alle Allergiker gibt es jetzt die Pollen App der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Damit kann man sich die aktuelle Pollenbelastung genau nach Postleitzahl anzeigen lassen. Zusätzlich kann ein persönliches Pollentagebuch geführt werden. Das kann dann beim Arzt vorgelegt werden und individuell danach behandelt werden.
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