Schwammerlzeit
Pilzberatung im Rathaus München startet wieder
Stand 20.08.24 - 14:29 Uhr
Bald beginnt wieder die „Schwammerlzeit“. Damit du dich da nicht vergreifst, gibt es ab sofort eine Pilzberatung im Rathaus. Alle weiteren Infos hier.
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Was du wissen solltest für eine erfolgreiche Schwammerlzeit
Um Vergiftungen und ihre Folgen zu vermeiden, bietet der Verein für Pilzkunde ab 19. August bis 21, Oktober 2024 eine Pilzberatung im Münchner Rathaus an. Jeden Montag von 10 Uhr bis 13 Uhr und von 16:30 Uhr und 18 Uhr kannst du mit deinen gesammelten Pilzen vorbeikommen und absichern, dass nichts Unverträgliches in der Pfanne landet. Zusätzlich öffnet ebenfalls jeden Montag von 8:30 Uhr bis 11:30 Uhr eine Beratungsstelle im Pasinger Rathaus. Als Highlight wird es zwischen dem 13. und dem 15. September 2024 eine Pilzausstellung geben im Botanischen Garten.
- Anzeige -Bevor du dich aber auf die nächste Schwammerlsuche begibst, sind hier ein paar Tipps auf die du achten solltest.
- Allgemein solltest du die Pilze in Maßen sammeln und so, dass die Umwelt nicht zu Schaden kommt.
- Außerdem angefressene oder angefaulte Pilze stehen lassen, alle weiteren unbedingt auf Madenfraß kontrollieren.
- Wenn die Pilze noch sehr klein sind, solltest du sie stehen lassen, damit sie noch weiter wachsen können.
- Ob du die Schwammerl abdrehst oder abschneidest, macht für die Pilze selbst keinen Unterschied. Damit sie sicher bestimmt werden können, solltest du den Stiel aber dranlassen.
- Auch wichtig für die Nachbestimmung ist die Aufbewahrung. Pilze sollten getrennt in unbekannte Arten und Speisepilze aufbewahrt werden. Am besten eignen sich dafür Plastikgefäße mit Deckel oder Alufolie.
- Für den Verzehr sollten die Schwammerl auf jeden Fall auch ausreichend erhitzt werden. Hier gilt je nach Menge ca. 20 Minuten.
Sollte es aber doch zu Verdacht auf eine Pilzvergiftung kommen, sofort den Giftnotruf 089/19240 wählen, damit unmittelbar geholfen werden kann. Im Fall einer Vergiftung unbedingt auf folgende Dinge achten.
- Alle Personen, die die potenziell giftigen Pilze verzehrt haben, müssen sich in ärztliche Behandlung begeben. Ganz gleich, ob sie Symptome haben oder nicht.
- Erbrechen darf außerdem niemals durch Kochsalz ausgelöst werden und auch Milch darf nicht getrunken werden.
- Putzreste, Essensreste, Erbrochenes, Stuhl und Urin sollen für die Diagnose sichergestellt werden.
Ganz viele weitere Infos zu Pilzen und dem Verein für Pilzkunde München gibt es hier.
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