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Save Afrin

Opfer-Silhouetten auf Münchens Gehwegen

Aktualisiert 26.03.2018 - 15:26 Uhr

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Seit dem Wochenende zieren Kreidezeichnungen wie aus einem Kriminalfilm Münchens Gehsteige. Wir haben bei der Polizei nachgefragt: das steckt hinter der Aktion.

Opfer-Silhouetten auf Münchens Gehwegen

Kunstaktion mit Kreidezeichnungen

Viele Münchner wundern sich derzeit über Kreide-Zeichnungen auf den Gehwegen, die im Stil einer Kriminalszene die Silhouette einer ermordeten Person zeigen. Doch was hat es damit auf sich?


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Das steckt dahinter

Es handelt sich dabei um eine Kunstaktion, um auf die Opfer des Krieges in Nordsyrien aufmerksam zu machen. Am Wochenende haben linke Aktivisten die Opfer des türkischen Angriffskriegs in Afrin symbolisch auf die Straßen und Plätze Münchens gebracht. Über jeder Kreidezeichnung befindet sich auch der Hashtag zur Aktion #SaveAfrin. In den Sozialen Netzwerken findet sich bereits eine Vielzahl an Fotos zur Aktion. Wir von 95.5 Charivari haben ebenfalls eine Zeichnung bei uns im Hof des Pressehauses entdeckt. 

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Das sagt die Polizei

Kreide gilt nicht als Sachbeschädigung. Da die meisten Zeichnungen damit angefertigt wurden, hat die Polizei bislang keine Ermittlungen eingeleitet. Die meisten Kreidezeichnugen wurden inzwischen beseitigt. Geht ja auch ganz einfach mit einem Besen und Wasser.

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