Neues Tool wurde vorgestellt
Netflix-Account teilen – damit ist bald Schluss
Stand 11.01.19 - 14:56 Uhr
0
Einer zahlt – alle Freunde schauen mit: dass man bei Netflix und Co. seinen Account teilt, ist schon lange normal geworden. Jetzt wurde ein Tool entwickelt, das das Teilen in Zukunft verhindern soll.
© Screenshot: Netflix
KI ermittelt Nutzer, die ihren Account teilen
Das Teilen von Streaming-Accounts ist gang und gäbe: Der Eine bezahlt das Netflix-Abo und lässt seine Freunde oder Verwandte das Konto kostenlos mitbenutzen – so spart man Geld, verstößt allerdings gegen die AGBs des Anbieters.
- Anzeige -Laut eines Marktforschungsunternehmen gibt jeder dritte Nutzer unter 21 Jahren sein Passwort unerlaubt an andere Personen weiter, die den Account dann kostenlos mitbenutzen. Das könnte durch ein neu entwickeltes Tool allerdings bald ein Ende haben.
Künstliche Intelligenz durchsucht Netflix-Accounts
Die britische Firma Synamedia hat jetzt ein neues Tool mit dem Namen „Credentials Sharing Insight“ entwickelt. Mit einem künstlich intelligenten Algorithmus soll das Tool in Zukunft analysieren, ob ein Konto illegal von mehreren Usern benutzt wird.
Dafür durchsucht das Tool die Daten der Streaming-Portal-Nutzer nach bestimmten Mustern. Die KI identifiziert den Zugriffsort, die Nutzungszeit, die Inhalte und die jeweiligen Geräte.
Synamedia selbst nennt als Beispiel für einen verdächtigen Account, wenn zum Bespiel zur gleichen Zeit an der Ost- und an der Westküste der USA Inhalte gestreamt werden. Mit dieser Information lässt sich darauf schließen, dass ein Account von mehreren Personen verwendet wird.
Was passiert wenn ein geteilter Account entdeckt wird?
Was genau passiert, wenn ein User identifiziert wird, der mit großer Wahrscheinlichkeit seinen Account teilt, ist noch nicht bekannt. Der Streaming-Dienst kann selbst entscheiden, wie er vorgehen will.
Die Nutzer werden wohl nur in Extremfällen mit einer Konto-Sperrung bestraft: wenn z.B. der Verdacht besteht, dass das Passwort an mehrere Personen verkauft worden ist. Wer hingegen sein Netflix-Konto "nur" innerhalb der Familie teilt, wird wohl eher mit einer Mail ermahnt, die ein Upgrade nahelegt.
Wer anstatt der Basis-Mitgliedschaft für 7,99 Euro monatlich die Variante für 10,99 Euro bezahlt, darf seinen Account ganz legal mit einer weitern Person teilen. Die Premium-Variante für 13,99 Euro erlaubt sogar vier Nutzer-Profile.
- Anzeige -Das Tool ist noch in der Testphase
Laut Synamedia wird das Tool bereits von verschiedenen Unternehmen getestet. Welche Unternehmen das sind, wird aber bisher nicht verraten. Fakt ist aber: nicht nur Netflix, auch Apple Music, Amazon Prime Video und Spotify könnten in Zukunft das Tool nutzen und so geteilte Accounts aussortieren. Und auch Sky beteiligt sich wohl an dem Tool.
Mehr Beiträge und Themen
Vincent Kompany ist nach BILD-Informationen am Freitag (23. Oktober) mit einem Notarzt in eine Münchner Klinik gebracht worden. Der Trainer des FC Bayern hatte zuletzt mit einer Virusinfektion zu kämpfen.
Die Allianz Arena leuchtet bis 24. Oktober in Klimastreifen. Führungen zeigen Klimaschutz im Stadion.
Puma bei Erding? Die Tierart bleibt unklar. Die Polizei beendet die Suche, ermittelt aber weiter.
Nach der PHP-Sicherheitslücke sind Bayerns Behörden-Webseiten meist wieder online.
MünchenBudget 2026: Stimmt bis 1. November über Projekte für eure Stadt ab. Eine Million Euro stehen bereit.
Kein Alkohol mehr am Bahnsteig: Was an DB-Bahnhöfen verboten ist - und was ihr weiter dürft.
München plant einen Mietenmonitor. Er soll zu teure Wohnungsanzeigen erkennen - doch die CSU übt Kritik.
Nur wenige Kilometer vom Münchner Flughafen entfernt wurde in der Nacht offenbar eine freilaufende Raubkatze gesichtet. Nach erster Einschätzung der Behörden könnte es sich um einen Puma handeln. Das Landratsamt Erding mahnt zu höchster Wachsamkeit: Hunde sollten angeleint und Kinder nicht unbeaufsichtigt gelassen werden.
Nach der Wiesn sind noch zahlreiche Marken für Maßen und Hendl übriggeblieben? Das könnt ihr damit jetzt anstellen
Historischer Rekord auf dem Oktoberfest 2026: 7,4 Millionen Gäste feierten auf einer friedlichen Wiesn. Alle Infos, Zahlen & kuriose Fundstücke im Überblick!
DESK
Hubert Aiwanger wurde mit 55 Jahren tot in einem Berliner Hotel gefunden. Die Todesursache ist noch unklar.
Der Harry-Potter-Weihnachtsmarkt bringt vom 28. November bis 6. Dezember Zauber auf Münchens Praterinsel.
Nadel im Halloween-Kaubonbon: Ein Neunjähriger bleibt unverletzt. Die Münchner Polizei bittet Eltern um Vorsicht.
Neue Paketgebühr, Bahn-Angebote und Weihnachtsmärkte: Das ändert sich für euch im November 2026.
Ein Stück Gasteig für daheim: Ersteigert Möbel und Erinnerungsstücke. Die Startgebote liegen bei einem Euro.
Du bist an Halloween in München unterwegs? Dann plane für deinen Heimweg etwas mehr Zeit ein: In der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November 2026 sorgen Bauarbeiten für zahlreiche Änderungen bei der S-Bahn. Hier findest du die wichtigsten Infos.
Harry Kane ist der beste Spiele der Welt! Am 26. Oktober erhielt der Engländer den heißbegehrten Award vor Kylian Mbappe und Lamine Yamal.






