Studie von TomTom
München verbessert sich in der deutschen Stau-Rangliste
Stand 29.01.20 - 13:16 Uhr
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Es gibt gute Nachrichten für die Münchner Autofahrer, denn das Stauniveau in der Landeshauptstadt ist leicht gesunken. Alle Infos erhältst du hier.
© Foto: Pixabay
München wird im internationalen Vergleich besser
München verbessert sich im Stau-Ranking, ist damit 2019 aber immer noch auf Platz vier der verkehrsreichsten deutschen Städte. Davor liegen Wiesbaden, Berlin und Hamburg. Im weltweiten Vergleich von 416 Städten liegt München auf Platz 124. Das zeigt die neue Stau-Studie von TomTom.
- Anzeige -131 Stunden im Stau
In München steckten Autofahrer 2019 während der Stoßzeiten durchschnittlich 131 Stunden im Stau fest. Das ist viel Zeit, aber immerhin 9 Stunden weniger als noch 2018. Morgens musste ein Autofahrer bei einer geplanten 30 Minuten-Fahrt 16 Minuten mehr einrechnen, während es am Abend sogar +18 Minuten waren. Am Oskar-von-Miller-Ring zwischen Gabelsberger- und Ludwigstraße verloren Münchens Autofahrer übrigens am meisten Zeit. Grund dafür war die Dauerbaustelle am Altstadtring-Tunnel.
Welche Tage hatten die höchste und niedrigste Verkehrsbelastung?
Mit einem Stauniveau von 58% im Tagesdurchschnitt war der 9. Oktober der schlechteste Tag des Jahres 2019. Ursachen für die extreme Verkehrsbelastung waren höchstwahrscheinlich das stürmische Wetter mit viel Regen und die Überleitung zum Flughafen auf der A92, die wegen eines Verkehrsunfalls gesperrt war.
- Anzeige -Der beste Tag des Jahres 2019 war der 25. Dezember. Vom 24. bis zum 26. Dezember gibt es meistens deutlich weniger Staus als an allen anderen Tagen des Jahres. Das liegt vor allem daran, dass viele Menschen bereits in den Tagen davor bei ihren Familien sind und über die Feiertage die wenigsten Deutschen zur Arbeit fahren müssen.
Wieso ist die Verkehrslage in München generell angespannt?
Das hohe Verkehrsaufkommen in München liegt vor allem daran, dass im Jahr 2019 ca. 150.000 Pkw mehr angemeldet waren als noch vor knapp 20 Jahren. Auch die Einpendlerzahl ist seit 2008 von 314.000 auf fast 400.000 gestiegen, was das Straßensystem zur Rushhour überfordert.
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Was hättest du in der Stau-Zeit alles anstellen können?
TomTom hat berechnet, was du in der Wartezeit alles hättest machen können. In den 131 Stunden, die ein Autofahrer während der Rushhour verloren hat, hättest du dir zum Beispiel 2513 mal "Imagine" von John Lennon anhören können. Auch wäre es in dieser Zeit möglich gewesen, 3782 Pfannkuchen oder 6293 Kekse zu backen. Wenn du gerne Serien guckst, hättest du dir 116 Episoden von "Game of Thrones" anschauen können.
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