Gruselige Tradition
Kleiner Krampuslauf in München
Stand 08.12.22 - 14:02 Uhr
0
Die Krampusse sind wieder los in München und auf der Suche nach unartigen Kindern und Erwachsenen... Wann und wo du dich in Acht nehmen solltest, erfährst du hier.
Foto: shutterstock / Christian Müller
Hier sind die Krampusse los!
Auch am vierten Advent am 22. Dezember 2019 treffen wieder die Krampusse in Schaaren in München auf dem Christkindlmarkt ein. Rund 20 Krampusse ziehen beim sogenannten "Sparifankerl Pass" in zotteligen Fellkostümen über den Christkindlmarkt.
- Anzeige -Beim kleinen Lauf stellen sich die Krampusse um 16 Uhr in der Sendlinger Straße auf. Von dort führt der Laufweg über die Rosenstraße und Marienplatz bis zum Alten Peter, wo der Lauf nach etwa 1 Stunde endet. Den genauen Laufweg findest du auch nochmals unter diesem Link.
Das steckt hinter der gruseligen Tradition
Das Krampuslaufen geht auf eine 500 Jahre alte Tradition zurück. Der Krampus ist der unheimliche Geselle an der Seite des gütigen Nikolaus. Während der Nikolaus der nette Beschenker ist, rasselt der Krampus bei unartigen Kindern furchteinflößend mit seiner Kette, um sie zurechtzuweisen.
Die Kostüme der Krampusse sind sehr aufwändig gestaltetet. Mit Masken, Hörnern, Fellkutten und Ketten geben sie ein unheimliches Bild ab. Ein Krampus zu sein ist nicht ganz günstig: so ein Kostüm kostet gerne mal bis zu 2500 Euro. Aber es ist nicht nur kostspielig ein Krampus zu sein, sondern auch ganz schön anstrengend. Denn die Kostüme sind ganz schön schwer. Allein die Maske kann gut und gerne 10 Kilogramm auf die Waage bringen. Das ist ein echter Knochenjob.
Mehr Beiträge und Themen
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
Neue Regeln in Laim: Welche S-Bahnen halten, wo ihr umsteigen müsst und was beim Ticket gilt.
München bewirbt sich um das Champions-League-Finale 2028 in der Allianz Arena. Die UEFA entscheidet im September.
Bayern gewinnt in Heidenheim. Doch nach dem Spiel dreht sich alles um Jamal Musiala.
Polizeischuss in Schwabing: Ein 14-Jähriger mit Softair-Waffe wurde schwer verletzt. Das LKA ermittelt.
Neue Details zum Dreamliner-Zwischenfall in München zeigen, wie ernst die Lage am Flughafen wirklich war.
100 Tage im Amt: Krause setzt erste Akzente, doch Wohnen, Verkehr und Geldsorgen drücken weiter.
Urteil in München: Nach dem Auto-Anschlag auf eine Verdi-Demo erhält der Täter die Höchststrafe.
Am Starnberger See fallen wegen Niedrigwasser vier Haltestellen aus. Fahrgäste müssen ihre Touren neu planen.
DESK
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.











