Besucherzahlen, Ochsen und Co.
Die Zahlen: Halbzeit auf der Wiesn
Stand 02.10.19 - 15:49 Uhr
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Das 186. Oktoberfest erwies sich bis zur Halbzeit wettertechnisch weitgehend stabil, fast sommerlich. Rund 3,3 Millionen Besucher waren bisher auf der Wiesn 2019.
Foto: 95.5 Charivari
So war die erste Hälfte des Oktoberfest 2019
Einheimische flanierten gut gelauntüber das Festgelände und erlebten ihre Wiesn in vollen Zügen: Qualität statt Quantität! Neben einem Zeltbesuch wurden die neuen Fahrgeschäfte ebenso ausprobiert wie die Klassiker in der Schaustellerstraße und auf der Oidn Wiesn.
- Anzeige -Die Wiesn erweist sich bisher als „Wohlfühlwiesn“, auf der alle Generationen gemeinsam ihren Spaß haben. Gemeinsam feierten die Münchnerinnen und Münchner auch – nach Aussagen der Wiesn-Post und der Münzzählerei „Securicoin“ – mit Gästen aus Australien, China, Kanada, Japan, USA, dem europäischen Ausland wie zum Beispiel Großbritannien, Italien, Österreich, Norwegen und der Schweiz.
Nach Schätzung der Festleitung kamen wie im letzten Jahr 3,3 Millionen Gäste auf die Theresienwiese. Davon wurden auf der Oidn Wiesn 250.000 Besucher gezählt (2018: 240.000). Insgesamt sind Festleitung, Schausteller, Marktkaufleute und Wirte mit dem bisherigen Verlauf der Wiesn sehr zufrieden.
Essen & Trinken
Der Trend geht weiter zu qualitätvollem Genuss. Die Nachfrage nach regionalen Produkten ist gestiegen. Auch auf der Mittagswiesn lassen sich immer mehr Gäste kulinarisch verwöhnen. Für „saustark“ halten viele Vegetarier und Veganer das mittlerweile große und abwechslungsreiche Angebot an Speisen ohne Fleisch.
In der Ochsenbraterei wurden 72 Ochsen (2018: 70) verspeist. Die Kalbsbraterei meldet den Verzehr von 25 Kälbern (2018: 29 Kälber). Die süßen Klassiker von Zuckerwatte über gebrannte Mandeln bis zu Schokofrüchten sind nach wie vor begehrt. Die Wirte vermelden einen stabilen Bierkonsum im Vergleich zum Vorjahr.
- Anzeige -Die Schaustellerei
Beim Bummeln über die Schaustellerstraße entdecken die Wiesngäste wieder neu die Vielfalt und große Auswahl an Volksfestattraktionen. Historische Fahrgeschäfte werden ebenso fleißig ausprobiert wie die Hightech-Neuheiten. Durch den vermehrten Besuch von Familien mit Kindern waren familientaugliche Fahrgeschäfte gut ausgelastet. Kegeln ist „in“ – die neue historische Kegelbahn ist eine der Attraktionen auf der Oidn Wiesn.
Souvenir, Souvenir
Das aktuelle Wiesn-Plakatmotiv findet insbesondere auf schicken schwarzen T-Shirts großen Anklang. Blumengeschmückte Haarreife sind en vogue, Kühlschrankmagneten und Pins immer noch voll im Trend. Bei Kindern sind süße Lebkuchen-Lamas und laufende Lama-Luftballons der Renner.
Polizei & Wiesnwache
Die Münchner Polizei blickt am 9. Festtag, und damit zur Halbzeit der Wiesn, trotz 1010 (924/919) Einsätzen, auf einen bislang ruhigen Verlauf. Die positive Entwicklung des Vorjahres setzt sich fort.
Jugendschutzstelle
Das Jugendamt betreute bis zur Halbzeit zehn Kinder, sechs Jugendliche und einen jungen Erwachsenen. Das Angebot für Familien mit einer Stillund Wickelecke wird besonders unter der Woche stark frequentiert.
Fundsachen
Das Wiesn-Fundbüro zählte bis Sonntag 1.370 Fundsachen (2018: 865), darunter 250 Kleidungsstücke, 240 Ausweise, 210 Smartphones und Handys, 190 Bankkarten, 170 Geldbeutel, 100 Schlüssel, 65 Brillen, 55 Schmuckstücke, 55 Taschen/Rucksäcke/Beutel, 30 Schirme, 4 Kameras, ein Duschschlauch in Originalverpackung, ein Handstaubsauger, Zahncreme (Originalverpackung), ein Becken (Musikinstrument), Marschnoten, ein Ehering, Krücken, eine Dekofigur „Statue of Liberty“, ein paar Turnschuhe der Marke Adidas, ein Paar Pumps sowie 509,95 Euro und 465,29 Euro jeweils in bar.
- Anzeige -Krug-Klau
Rund 55.000 Bierkrüge (2018: 50.000) sammelte das aufmerksame Ordnerpersonal bisher ein.
KVR
Die Lebensmittelüberwachung kontrolliert mehrmals täglich die Küchenbereiche der Festzelte. Die Produkthygiene war einwandfrei und konnte im Vergleich zum Vorjahr sogar noch gesteigert werden. Bierproben waren ohne Beanstandung.
Referat für Gesundheit und Umwelt
Der Bereich Umwelthygiene ist zufrieden: „Krughygiene auf hohem Niveau.“ Der Immissionsschutz vermeldet: „Lauter brave Leit. Alle Lautstärkeregler waren im grünen Bereich.“ Positiv bewertet wurden die Oidn Wiesn und die traditionelle Blasmusik in folgenden Zelten: Hofbräu-Festzelt, Armbrustschützenzelt, Löwenbräu-Festzelt und Ochsenbraterei.
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