Chaos vor Lebensmittelgeschäften
Corona-Notbremse trifft auch Supermärkte
Stand 27.04.21 - 16:48 Uhr
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Chaotisches Gedränge und lange Warteschlangen - und dann ist der kommende Samstag auch noch ein Feiertag. Durch die Bundesweite Notbremse gelten neue Regeln im Supermarkt. Was du für deinen Einkauf jetzt wissen solltest.
Foto: Shutterstock
Diese Regeln solltest du jetzt kennen
Nachdem das neue Infektionsschutzgesetzt am Freitag in Kraft getreten ist, hat sich auch für den Lebensmitteleinzelhandel einiges geändert. Demnach solltest du für deinen nächsten Einkauf deutlich mehr Zeit als sonst einplanen. Beachte auch, dass am Samstag (1. Mai 2021) Feiertag ist und du deshalb deinen Einkauf fürs Wochenende bis Freitagabend erledigen solltest. Diese Dinge haben sich durch die bundesweite Notbremse konkret geändert:
- Anzeige -Nur noch Hälfte der Kunden im Supermarkt erlaubt
Mit der Verschärfung der Corona-Maßnahmen dürfen seit dem 24. April nur noch halb so viele Menschen Supermärkte betreten, als noch vor einer Woche. Das bedeutet konkret, dass Kunden im Laden selbst wesentlich mehr Freiraum haben, dafür aber lange Warteschlangen vor den Geschäften in Kauf nehmen müssen.
Einkaufswägen pro Haushalt sollen den Betrieb regeln
Außerdem gilt: Nur zwei Personen eines Haushalts dürfen sich einen Einkaufswagen teilen. So muss sich eine vierköpfige Familie, die gemeinsam einkaufen geht, aufteilen. Wer nur kurz Eier kaufen oder Pfand abgeben möchte, muss sich auch darauf einstellen, einen Einkaufswagen zu nehmen und wie die anderen Kunden in der Schlange warten zu müssen.
Um den Kundenstrom besser unter Kontrolle zu behalten, haben viele Geschäfte einen Sicherheitsdienst vor dem Eingang postiert. Auch die Einkaufswägen – und Körbe sind dementsprechend begrenzt.
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Zu diesen Uhrzeiten solltest du einkaufen gehen
Wer lange Wartezeiten vermeiden möchte, sollte seinen Einkauf abseits der Stoßzeiten erledigen. So eignet sich dafür vor allem der Vormittag und frühe Nachmittag. Nach 17 Uhr musst du mit der größten Anzahl an anderen Kunden rechnen.
Kritik von Handelsverband
Bei den ständigen Erneuerungen der Corona-Maßnahmen haben viele Menschen den Überblick über die neuen Regelungen im Supermarkt verloren. Und auch der Handelsverband kritisiert, dass die Kundenströme durch derartige Warteschlangen verstärkt und nicht wie erhofft entzerrt werden. Man fordert deswegen, die alten Regelungen so schnell wie möglich wieder einzuführen.
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