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Mehrere Verdachtsf├Ąlle

Corona-Mutation bei der Stadtsparkasse M├╝nchen?

Aktualisiert 17.02.2021 - 12:03 Uhr

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Bei der Stadtsparkasse M├╝nchen ist es zu einem Corona-Gro├čausbruch gekommen. Bei mehreren Mitarbeitern vermutet das Gesundheitsamt die britische Corona-Mutation. Aktuelle Infos hier.┬á

Corona-Mutation bei der Stadtsparkasse M├╝nchen?

Foto: Shutterstock

Mehr als 20 Mitarbeiter positiv getestet

Wie ein Sprecher der Stadtsparkasse M├╝nchen gegen├╝ber 95.5 Charivari best├Ątigt, ist es unter den Mitarbeitern zu einem Corona-Gro├čausbruch gekommen. Im Februar wurden innerhalb der Belegschaft der Stadtsparkasse M├╝nchen insgesamt 25 Corona-Ansteckungen festgestellt. Bei sechs von ihnen pr├╝ft das Gesundheitsamt M├╝nchen derzeit, ob es sich um die britische Corona-Mutante┬áB.1.1.7┬á handeln k├Ânnte.

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Im privaten Umfeld der Mitarbeiter sind laut dem Gesundheitsreferat M├╝nchen 18 Personen mit Corona infiziert, bei 13 davon besteht ebenfalls der Verdacht auf die britische Virusmutation.┬áWeitere Testungen und Untersuchungen zur Bestimmung der Virusvariante wurden veranlasst und die Quarant├Ąnema├čnahmen werden entsprechend der aktuellen Vorgaben bei Verdacht auf Virusvarianten ├╝berwacht.┬á

Callcenter Mitarbeiter besonders stark betroffen

Ereignet hat sich der Corona-Gro├čausbruch in der Direktion Medialer Vertrieb, die auch f├╝r das Call-Center und dort zentral eingehende Telefonanrufe von Kunden zust├Ąndig ist.┬áInsgesamt arbeiten in der Direktion Medialer Vertrieb 210 Mitarbeiter.

Das besonders betroffene Call-Center hat seinen Sitz in einem Geb├Ąudefl├╝gel des Verwaltungszentrums in der Ungererstra├če.┬áDie f├╝r die zentrale Telefonie notwendige technische Infrastruktur kann nur von betrieblichen Standorten genutzt werden, eine Verlegung dieser T├Ątigkeit ins Homeoffice ist nicht m├Âglich. Auf welchem Weg die Infektionen in diesen Bereich fanden, kann die Stadtsparkasse nicht mit abschlie├čender Bestimmtheit sagen.

Die H├Ąlfte der dort eingesetzten Mitarbeiter wurde bereits im alten Jahr auf zwei weitere Standorte verteilt, um ein Verbreitungsrisiko innerhalb des Bereichs zu minimieren. Seit Bekanntwerden der geh├Ąuften F├Ąlle hat die Stadtsparkasse M├╝nchen die Hygiene-Ma├čnahmen dort noch einmal umgehend erh├Âht: Hier wird seitdem in noch k├╝rzeren Abst├Ąnden gel├╝ftet und t├Ąglich alle Oberfl├Ąchen desinfiziert.┬áDie verbliebenen Mitarbeiter werden mit Schnelltests getestet.┬á

Das betroffene Callcenter wurde sofort nach Bekanntwerden der Corona-Ausbr├╝che am 10. Februar geschlossen. Alle notwendigen Ma├čnahmen zur Eind├Ąmmung des Ausbruchs wurden eingeleitet und die Kontaktpersonen im beruflichen wie privaten Umfeld sofort durch das Gesundheitsamt ermittelt sowie unter Quarant├Ąne gestellt.

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Diese Corona-Ma├čnahmen trifft die Stadtsparkasse

Die Stadtsparkasse M├╝nchen hat seit Ausbruch der Corona-Pandemie┬á nach eigenen Angaben eine Vielzahl von Ma├čnahmen zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern umgesetzt. Sie wird dabei eng und laufend von ihrem Betriebsarzt beraten. Die Abstands- und Hygiene-Regeln wurden von Beginn an konsequent umgesetzt, Desinfektionsspender aufgestellt, kostenlos Masken in der Belegschaft verteilt, zuletzt FFP2-Masken und transparente Trennw├Ąnde im Schalter und in Beratungszimmern aufgestellt.

Wo es m├Âglich ist, arbeiten die Mitarbeiter vom Homeoffice aus. F├╝r alle anderen Mitarbeiter, f├╝r die eine Pr├Ąsenz im B├╝ro aus betrieblichen Gr├╝nden erforderlich ist, wurde die Belegungsdichte ├╝berall dort in den B├╝ros minimiert, wo dies m├Âglich ist.

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