Flughafen München
Betrifft Flüssigkeiten: EU Kommission zieht Lockerungen an Flughäfen zurück
Stand 12.08.24 - 14:47 Uhr
Jetzt also doch nicht: Die EU zieht die Lockerungen, die die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck betreffen, zurück. Warum und wann es so weit ist, erfährst du hier.
©shutterstock
CT-Scanner am Münchner Flughafen
Kurz gab es Hoffnung: Anfang des Jahres gab es von Seiten EU neue Regelungen, was die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck betrifft. Dank der neuen CT-Scanner, die unter anderem auch am Flughafen in München und Frankfurt angebracht wurden, sollte auch die Mitnahme von Flüssigkeiten leichter werden.
Diese müssen dann nicht mehr extra in 100 ml Behältnisse gefüllt und in einen Plastikbeutel gepackt werden. Die erlaubte Füllmenge sollte laut diesen Regelungen sogar auf 330 ml steigen. Der CT-Scanner funktioniert beim Handgepäck genau wie beim Menschen auch. Durch viele kleine Bilder wird der Inhalt des Handgepäcks erkannt und sogar die Art der Flüssigkeiten. Auch elektronische Geräte dürfen in den Taschen bleiben.
- Anzeige -Die Vorfreude auf verkürzte Warteschlangen an den Sicherheitskontrollen muss sich jetzt jedoch wieder legen, zumindest teilweise. Bei einigen CT-Scannern wurden nämlich Mängel festgestellt. Einzelne Geräte haben Flüssigkeiten fälschlicherweise als gefährlich eingestuft, weswegen nun die EU-Kommission angeordnet hat, dass alle Geräte noch einmal überprüft werden sollen.
Um die Geräte nicht zu überfordern, wird deswegen ab 1. September 2024 die erlaubte Füllmenge wieder auf 100 ml sinken. Also die Plastikbeutel und Abfüllbehältnisse wieder aus dem Müll holen, denn es bleibt wie gehabt. Diese Entscheidung bezieht sich auf alle Länder der EU, sowie die Schweiz, Liechtenstein, Norwegen und Island.
Es lässt sich also nur hoffen, dass die Lockerungen wirklich nur vorübergehend zurückgezogen wurden.
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