Tipps rund um Finanzen
Mit der Prepaid-Kreditkarte die Schuldenfalle vermeiden
Stand 05.02.24 - 14:36 Uhr
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Kreditkarten haben viele Vorteile. Sie machen den Einkauf im Internet möglich, sie lassen sich sperren, wenn die Brieftasche gestohlen wird und sie sind ein Zahlungsmittel, was überall auf der Welt anerkannt wird.
© Foto: shutterstock
Für wen sich eine Prepaid-Kreditkarte lohnt
Zu den Nachteilen einer Kreditkarte gehört aber, dass oftmals mehr Geld ausgeben wird, als eigentlich geplant war. Kommt anschließend die monatliche Abrechnung, dann erleben viele eine böse Überraschung. So etwas muss allerdings nicht sein, denn schließlich gibt es eine Prepaid-Kreditkarte, die effektiv verhindern kann, in die Schuldenfalle zu geraten.
- Anzeige -Was genau ist eine Prepaid-Kreditkarte?
Eine Prepaid-Kreditkarte ist eine Kreditkarte, die streng genommen nur eine Guthabenkarte ist. Mit einer Prepaid-Kreditkarte kann man nicht unbegrenzt einkaufen und Geld ausgeben, diese speziellen Kreditkarten werden mit einem bestimmten Betrag „geladen“. Es wird also kein Kredit im eigentlichen Sinn vergeben, sondern der Kunde zahlt nur eine Wunschsumme ein, die er dann ausgeben kann. Wurde dieser Betrag ausgegeben, dann kann mit der Karte nicht mehr bezahlt werden.
Im Grund funktioniert eine Guthaben-Kreditkarte wie eine Handy-Prepaidkarte. Wenn das Guthaben abtelefoniert wurde, kann der Besitzer des Handys nur noch angerufen werden, selbst aber nicht mehr anrufen. Erst wenn wieder ein Guthaben auf der Karte ist, darf wieder telefoniert oder im Fall der Prepaid-Kreditkarte, wieder eingekauft werden.
- Anzeige -Vergleichen lohnt sich
Wie bei fast allen Dingen des täglichen Lebens, so sollte auch bei der Prepaid-Kreditkarte ein Vergleich gemacht werden, um das beste Angebot zu finden. Das Internet bietet beispielsweise auf der Seite von Prepaid-Kreditkarte. jetzt die Möglichkeit, die einzelnen Anbieter schnell und einfach miteinander zu vergleichen.
Einige Anbieter dieser besonderen Kreditkarten verlangen eine jährliche Gebühr. Andere verlangen eine monatliche Gebühr oder, wenn Geld von einem Automaten abgehoben wird, muss der Kunde eine Abhebegebühr zahlen. Das Gleiche gilt, wenn Geld auf die Karte eingezahlt wird. Es gibt sogar Anbieter, die für diesen „Service“ eine Einzahlungsgebühr verlangen. Was die Einzahlungen betrifft, gibt es ebenfalls Unterschiede und wer nicht vergleicht, zahlt am Ende mehr als notwendig ist.
Für wen ist die Prepaid-Kreditkarte eine gute Wahl?
Nicht jeder kann so einfach eine Kreditkarte bekommen, es gibt Menschen, die gelten nicht als kreditwürdig. Dies sind beispielsweise diejenigen, die eine schlechte Bonität oder einen Eintrag bei der Schufa haben. Wer kein festes Einkommen hat, wird ebenfalls Schwierigkeiten haben, eine Kreditkarte zu bekommen.
- Anzeige -Eltern, die verhindern wollen, dass ihre Kinder zu viel und zu leichtsinnig Geld ausgeben, sorgen dafür, dass sie eine Prepaid-Kreditkarte bekommen. Mit dem Guthaben auf der Karte können sie sich kleine Wünsche erfüllen und lernen auf diese Weise, mit Geld richtig umzugehen.
Rentnern, die nur eine kleine Rente zur Verfügung haben, erleichtert die Prepaid-Kreditkarte den Einkauf. Studenten und Auszubildende gehören ebenfalls zu der Gruppe, die mit einer Guthaben-Kreditkarte Geld sparen können.
Eine Prepaid-Kreditkarte hat viele Vorteile: Sie ist unabhängig vom Einkommen und der Besitzer der Karte hat die volle Kontrolle über seine Ausgaben. Wer eine solche Karte haben möchte, muss keine Überprüfung bei der Schufa fürchten, selbst wer eine schlechte Bonität hat, kann die Prepaid-Kreditkarte bekommen. Die Karte ist zugleich ideal, um Kindern und Jugendlichen den richtigen Umgang mit Geld beizubringen. Alle, die mit der Karte in die Ferien fahren und sie vorher mit einem bestimmten Betrag „laden“, können damit sogar im Urlaubsland ohne Probleme bezahlen.
Autor: Tommy Weber
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