Hochwasser
Wie du dich im Ernstfall bei Hochwasser schützen kannst
Stand 03.06.24 - 15:50 Uhr
Bayern ist schwer getroffen von Überschwemmungen und der Hochwasserlage. Viele Häuser sind überflutet. Was genau ist im Ernstfall zu tun?
©shutterstock
Was tun bei Hochwasserschäden?
Vollgelaufene Keller, geflutete Wiesen und überschwemmte Flüsse. Sonst nur auf Instagram oder im Fernsehen zu sehen, werden diese Bilder für viele zur Realität. Doch was ist im Ernstfall eigentlich zuerst zu tun?
- Anzeige -- Elektronische Geräte ausschalten
- Gegenstände aus dem Wasser retten
- Versicherung informieren
- Schäden dokumentieren
- Liste aller beschädigten Gegenständen erstellen
- Abpumpen und Trocknen der betroffenen Räume
Welche Versicherung hilft bei Überschwemmungen?
Gewöhnliche Gebäude- und Hausratsversicherungen schützen häufig nicht vor Hochwasserschäden. Bundesweit sind deshalb weniger als die Hälfte aller Privathäuser gegen sogenannte Elementarschäden, die durch Erdbeben, Erdrutsche und eben auch Hochwasser verursacht werden, versichert. Gerade für Personen in überschwemmungsgefährdeten Gebieten stellt sich die Frage, wie der eigene Besitz vor solchen Schäden geschützt werden kann.
Eine mögliche Lösung: Die Elementarschadenversicherung. Sie deckt nach einer Naturkatastrophe, den Schaden an Möbeln, Geräten oder Kleidung ab und schützt so vor großen finanziellen Schäden. Keller laufen häufig voll, weil das Abwassersystem überlastet ist und Rückstau entsteht.
Mit einer unzureichenden Versicherung muss man für den dadurch entstandenen Schaden selber aufkommen. Wenn man im Risikogebiet wohnt, ist es also sinnvoll, sich mit seinem Versicherer über einen ausreichenden Schutz zu beraten.
Forderungen nach Pflichtversicherung werden lauter
Boris Rhein, Ministerpräsident von Hessen, fordert in einem Interview eine verpflichtende Versicherung gegen alle Elementarschäden, um Steuerzahler und Betroffene zu entlasten. Hierfür erntete der CDU-Politiker Kritik von Eigentümern und Versicherungen. Diese wünschen sich klimaorientiertes Planen, Bauen und Sanieren, anstatt einer Pflichtversicherung. Der deutsche Mieterbund hingegen sieht die Verantwortung bei den Eigentümern und warnt vor Nebenkostenerhöhungen für Mietende.
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