Coronavirus in Bayern
So setzt Bayern die neuen Corona-Maßnahmen um
Stand 20.01.21 - 15:16 Uhr
0
Auch Bayern hat eine Verlängerung des Lockdowns bis 14. Februar beschlossen. Welche neuen Corona-Maßnahmen darüber hinaus gelten - hier im Überblick.
Foto: dpa
Auch Bayern verlängert den Lockdown bis 14. Februar
Nach dem großen Corona-Gipfel von Bund und Ländern am Dienstag, hat sich nun auch der bayerische Ministerrat darüber beraten, wie die neuen Corona-Maßnahmen in Bayern konkret umgesetzt werden. Auch Bayern wird den Lockdown bis zum 14. Februar verlängern. Darüber hinaus gelten folgende Corona-Maßnahmen:
- Anzeige -Ausgangssperre und Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen
Die nächtlichen Ausgangssperren in Bayern in der Zeit von 21 – 5 Uhr bleiben bestehen. Dies gilt ebenso für die 15-km-Umkreisbeschränkung für Hotspots. Private Zusammenkünfte sind in Bayern weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person zulässig.
Änderungen beim Alkoholverbot
Nachdem das bayernweite Alkoholverbot im öffentlichen Raum am Dienstag vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gekippt wurde, wird dieses nun wieder auf bestimmte öffentliche Plätze beschränkt. Dies ist rechtlich zulässig. Die konkreten Plätze werden von den einzelnen Kommunen festgelegt.
- Anzeige -Wechselunterricht für Abschlussklassen weiterführender Schulen
Schulen und Kitas bleiben auch in Bayern bis zum 14. Februar geschlossen. Allerdings kann für Abiturienten, die 2021 Abschlussprüfungen haben, sowie für Schüler beruflicher Schulen, bei denen zeitnah Abschlussprüfungen bzw. Kammerprüfungen stattfinden, ab dem 1. Februar 2021 Wechselunterricht durchgeführt werden, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt.
Zudem kündigte Ministerpräsident Söder an, dass wie schon letztes Schuljahr ein automatisches Durchfallen bei entsprechenden Noten nicht stattfinden soll. Stattdessen können betroffene Schüler selbst entscheiden, ob sie eine Jahrgangsstufe vorrücken wollen oder nicht. Und sollten sie eine Klasse doch wiederholen, solle das nicht wie normal für die Schullaufbahn angerechnet werden. Sprich ein nochmaliges Sitzenbleiben wäre ohne Konsequenzen möglich.
- Anzeige -Verschärfung der FFP2-Maskenpflicht
Seit dem 18. Februar müssen in Bayern beim Arzt, in Geschäten und im ÖPNV FFP2-Masken getragen werden. Ab sofort gilt diese zusätzlich auch in vollstationären Einrichtungen der Pflege, in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und in Altenheimen sowie Seniorenresidenzen – sowohl für Besucher als auch für Personal. Auch in Gottesdiensten besteht für die Besucher künftig FFP2-Maskenpflicht.
Click & Collect auch für Bibliotheken
Auch bei Bibliotheken und Archiven wird die Abholung vorbestellter Bestände unter gleichen Voraussetzungen ermöglicht, unter denen im Handel die Abholung vorbestellter Ware bereits heute möglich ist (FFP2-Maskenpflicht für Abholer, Mindestabstand, Hygienekonzept, keine Ansammlungen von Wartenden).
Das gilt für Homeoffice in Bayern
Die Homeoffice-Regeln des Bundes werden in Bayern übernommen. Der Bund erstellt eine Verordnung, die besagt, dass bis zum 15. März Homeoffice da angeboten werden muss, wo es möglich ist. Die Maßnahmen werden durch steuerliche Anreize für die Unternehmen unterstützt.
Bleib immer bestens informiert!
Mit unserem kostenlosen 95.5 Charivari-Newsletter verpasst du keine Highlights mehr. Von Top-Konzerten über exklusive Gewinnspiele bis hin zu Einblicken in Larissa Lannert live - wir liefern dir wöchentlich alles Wichtige direkt in dein Postfach.
Mehr Beiträge und Themen
Der Münchner Wohnungsmarkt ist für viele der Endgegner. Grund genug, endlich groß darauf aufmerksam zu machen, dachte sich unser Moderator Thommy Berglmeir.
Wende im Münchner Univiertel: Kioskbetreiber ziehen ihre Klagen zurück. Ab dem 4. September 2026 gilt ab 22 Uhr wieder ein striktes Bierverkaufsverbot.
Dekolleté-Eklat auf dem Oktoberfest: Auf Druck der Stadt München mussten die traditionellen Pappmaché-Figuren am Teufelsrad züchtig übermalt werden - aus Sorge vor einem Wiesn-Verbot
Waymo plant fahrerlose Taxis in München: Erste Testfahrten starten bald, der öffentliche Robotaxi-Dienst soll Ende 2027 folgen.
Freibier in der Bräurosl: Das Festzelt sorgt auf der Wiesn 2026 für das gewisse Extra.
Mondfinsternis über Bayern: Warum sich frühes Aufstehen diesmal lohnt
Im Tierpark Hellabrunn leben jetzt Kirk-Dikdiks. Die Mini-Antilopen sind am Isar-Eingang zu sehen.
Italien plant 75 Euro Strafe für Fußgänger mit Smartphone auf der Straße. Noch ist die Regel nicht beschlossen.
Trinkgeld per Karte sorgt für Kritik: Viele Gäste fühlen sich durch Bezahlterminals unter Druck gesetzt.
Die Wiesn 2026 in München ist einen Monat vor dem Start gut vorbereitet. SWM und MVG sichern Strom, Trinkwasser und die Anreise zur Theresienwiese.
DESK
Heute wird es in Bayern laut: Anlass ist der bundesweite Warntag.
Pendlerinnen und Pendler in München müssen sich in der zweiten Septemberwoche auf deutliche Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen
Im Landkreis Augsburg startet ein Test: Essen und Medikamente kommen bald per Drohne.
Ein Mittelamerikanischer Tapir ist neu in Hellabrunn. Der seltene Bewohner lebt jetzt im Nashornhaus und wird dort aktuell an seine neue Umgebung gewöhnt.
Explosion in Augsburg: Zwei Verletzte, Bahnhof zeitweise gesperrt, Züge fahren inzwischen wieder.
Trotz Insolvenz gibt es für 1860-Fans Hoffnung: Der Spielbetrieb läuft weiter - und auch das Löwen-Wappen ist zurück.
Neue Regeln im September 2026: Das ändert sich bei Steuer, Bahn, Warntag und Einkaufen.








