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Coronavirus in Deutschland

Reisewarnung fĂŒr mehr als 160 LĂ€nder verlĂ€ngert

Aktualisiert 26.08.2020 - 12:57 Uhr

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Vor gut fĂŒnf Monaten hat die Bundesregierung eine weltweite Reisewarnung fĂŒr Touristen wegen Corona ausgesprochen. FĂŒr fast alle LĂ€nder außerhalb Europas gilt sie bis heute. Das wird auch erstmal so bleiben.

Reisewarnung fĂŒr mehr als 160 LĂ€nder verlĂ€ngert

© Foto: shutterstock

AuswÀrtiges Amt verlÀngert Reisewarnungen  bis 14. September

Berlin (dpa) – Die Bundesregierung hat die Reisewarnung fĂŒr Touristen wegen der Corona-Pandemie fĂŒr mehr als 160 LĂ€nder außerhalb der EuropĂ€ischen Union bis zum 14. September verlĂ€ngert. 

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Das wurde am Mittwoch in der Kabinettssitzung in Berlin entschieden, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen erfuhr.

Reisewarnung wÀre am 31. August ausgelaufen

Außenminister Heiko Maas hatte am 17. MĂ€rz eine Reisewarnung fĂŒr Touristen fĂŒr alle rund 200 LĂ€nder der Welt ausgesprochen. Im Juni wurden dann die LĂ€nder der EuropĂ€ischen Union, des grenzkontrollfreien Schengen-Raums sowie Großbritannien, Andorra, Monaco, San Marino und der Vatikanstaat ausgenommen. SpĂ€ter kamen noch Teile der TĂŒrkei hinzu.

FĂŒr die anderen mehr als 160 LĂ€nder wurde die Reisewarnung zunĂ€chst bis zum 31. August verlĂ€ngert. Jetzt gilt sie bis Mitte September, dann muss neu entschieden werden.

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Reisen bei Reisewarnung kostenlos stornieren

Eine Reisewarnung ist kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite fĂŒr Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen kostenlos zu stornieren.

Nicht alle 160 LĂ€nder sind Risikogebiete

Die Reisewarnung erfolgt unabhĂ€ngig von der Einstufung von LĂ€ndern als Risikogebiete durch das Robert-Koch-Institut. Derzeit besteht zwar fĂŒr mehr als 160 LĂ€nder eine Reisewarnung, aber nur etwas mehr als 130 davon sind als Risikogebiet eingestuft. FĂŒr Thailand gilt zum Beispiel eine Reisewarnung, weil dort noch eine Einreisesperre fĂŒr Touristen gilt, es ist wegen geringer Infektionszahlen aber kein Risikogebiet mehr.

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Reisewarnung innerhalb der EU 

Wegen steigender Infektionszahlen in Europa hat die Bundesregierung die Reisewarnung inzwischen auch fĂŒr mehrere EU-Regionen reaktiviert. Dazu zĂ€hlen Spanien mit Ausnahme der Kanaren, Paris und Teile der französischen MittelmeerkĂŒste, die belgische Hauptstadt BrĂŒssel sowie mehrere Gebiete in RumĂ€nien und Bulgarien. Mehrere bei Deutschen beliebte Urlaubsziele wie Ägypten und Tunesien hatten zuletzt gefordert, die Reisewarnung wieder aufzuheben.

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