Aktualisiert: 17.11.2021 - 10:42

Die Inzidenz ist noch einmal sprunghaft angestiegen und die Intensivstationen in München sind voll. Deshalb will Oberbürgermeister Reiter jetzt nochmals in einem Krisenstab über den Münchner Christkindlmarkt entscheiden.

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Am Dienstag will der Krisenstab der Stadt beraten

An diesem Montag meldet das RKI für München eine Sieben-Tage-Inzidenz von 334,7. Am Wochenende hatte sich der Wert für München verdoppelt.

Allerdings könnte diese in Wirklichkeit sogar noch höher liegen, denn die Stadt kommt mit den Meldungen und Kontaktnachverfolgungen kaum mehr hinterher. Oberbürgermeister Dieter Reiter: "Nicht einmal die schlimmsten Pessimisten hätten sich diese Zahlen vorstellen können."

Kann der Christkindlmarkt in München stattfinden?

Kann man in dieser Lage überhaupt einen Christkindlmarkt veranstalten? Darüber soll am Dienstag der Krisenstab der Stadt beraten, sagte Reiter.Wenn ihm dann die Gesundheitsbehörde sage, die Veranstaltung sei nicht verantwortbar, «dann werden wir auch nicht anders entscheiden».

Vorher will er sich aber noch mit den Städten Augsburg und Nürnberg beraten, um ein möglich einheitliches Vorgehen in der Entscheidung zu finden.

Klar ist aber, sollte der Christkindlmarkt wie geplant am 22. Novemeber starten, müssen alle möglichen Sicherheitsmaßnahmen eingesetzt werden.

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Diese Regeln könnten auf dem Christkindlmarkt gelten:

  • FFP2-Maskenpflicht 

  • 2G-Regel für Gastro-Stände. Essensbuden und Glühweinstände werden in „Gastro-Inseln“ zusammengelegt und wer sich dort aufhalten will, muss geimpft oder genesen sein.

Die endgültige Entscheidung soll am 16. November fallen.