Umgestaltung des Marienplatzes
Marienplatz soll grüner und kühler werden
Stand 21.07.25 - 14:26 Uhr
Die Stadtratsfraktion der ÖDP liefert einen Vorschlag zur Kühlung des Marienplatzes durch mehr Pflanzen, Schirme und Nebel.
© ÖDP
ÖDP fordert Neugestaltung des Marienplatzes
In den letzten Wochen war es in München richtig heiß. Am 2. Juli konnte die Charivari Redaktion auf dem Marienplatz 40 Grad messen. Wenn die Sonne im Nacken brennt, der Asphalt flimmert, hält es kaum jemand länger als ein paar Minuten auf dem Marienplatz aus. Der Grund: die Fläche am Marienplatz ist besonders versiegelt und bietet wenig Schatten. Die Stadtratsfraktion der Ökologisch-Demokratischen-Partei (ÖDP) hat einen Plan zur Umgestaltung und Abkühlung des Marienplatzes erstellt. So soll der berühmteste Platz Münchens auch an heißen Tagen weiterhin ein attraktiver Ort für Münchner und Touristinnen sein.
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Der Vorschlag der ÖDP sieht es vor, auf dem Marienplatz große Pflanzenkübel zu platzieren und zusätzlich sollen dort neue Sitzgelegenheiten entstehen. Sonnensegel und Sonnenschirme sollen an solchen heißen Tagen Schatten bieten. Nebelduschen sollen für Abkühlung sorgen. Dabei ist die Stadt Wien das Vorbild, dort stehen bereits solche Nebelstationen. Das Baureferat und die Stadtwerke hatten die Aufstellung solcher Geräte in der Vergangenheit bereits abgelehnt, mit dem Verweis auf einen teuren Aufbau der entsprechenden Infrastruktur und möglicher Verunreinigung des Wassers.
Stadtrat Tobias Ruff von der ÖDP geht davon aus, dass die Stadt vor der Umsetzung möglicher Maßnahmen erst ein Gutachten erstellt und somit die nächsten zwei Jahre nichts passieren wird.
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