Pilotprojekt
Was du zu den gelben Tonnen in München jetzt wissen musst
Stand 23.05.24 - 14:29 Uhr
In München stehen jetzt gelbe Tonnen - zumindest in ein paar Vierteln. Das Pilotprojekt ist jetzt gestartet. Alles, was du dazu wissen musst.
©shutterstock
Pilotprojekt startet in München
Zum Jahresbeginn ist ein Pilotprojekt gestartet: Seit Anfang Januar gibt es in München gelbe Tonnen – erstmal nur in fünf Vierteln. Das System wird getestet und soll eingeführt werden, wenn es erfolgreich sein sollte.
- Anzeige -In Allach, Schwabing und Lehel sollen der gelbe Sack und die gelbe Tonne getestet werden und in Westend und Solln die Wertstofftonne. Ab sofort werden die Alternativen an die betroffenen Haushalte ausgeliefert. Ab Februar plant die ersten Entleerungen.
Das Projekt soll bis 2026 laufen und wird wissenschaftlich begleitet, um die Klimabilanz und Praktikabilität der unterschiedlichen Methoden in einer Großstadt zu ermitteln. Planmäßig sollen 2027 alle Haushalte Münchens das neue System nutzen können, wenn es erfolgreich ist.
Was gehört in welchen Müll?
- Gelber Sack/Gelbe Tonne: Tetra Paks, Konservendosen, Kunststoffverpackungen
- Wertstofftonne: Dasselbe, wie in gelben Sack und – Tonne plus „Stoffgleiche Nichtverpackungen“ wie zum Beispiel Kochtopf, Zahnbürste oder Schüsseln aus Kunststoff
Wichtige Info für Anwohner in Allach und dem Westend
Bei der Tonnenverteilung in Allach und dem Westend kam es zu einem Fehler. Dabei wurden den Tonnen falsche Flyer beigelegt. Betroffene Haushalte erhalten zeitnah die korrekten Info-Flyer. Bei Fragen dazu kannst du dich direkt an Remondis unter der Tel.-Nr. 0800-1223255 wenden.
Alle weiteren Infos zu dem neuen System findest du hier.
Gelbe Tonnen in München: So viel CO2 kann eingespart werden
Aktuell kann der Plastikmüll nur an Wertstoffinseln entsorgt werden. Der gelbe Sack oder gelbe Tonnen könnten pro Jahr knapp 32.000 Tonnen CO2 einsparen, erklärt Physik-Doktorandin Tamara Ehm. Sie hatte eine Petition zur Einführung der gelben Systeme gestartet.
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