Zeitplan unklar
Warum die Streichelgehege im Tierpark Hellabrunn derzeit geschlossen sind
Stand 15.05.25 - 13:26 Uhr
Tierpark Hellabrunn schließt Streichelgehege wegen Tierseuchen-Risiko. Erfahre, was dahinter steckt und ob eine Wiedereröffnung geplant ist.
©Tierpark Hellabrunn/Maria Fencik
Warum sind die Streichelgehege geschlossen?
Seit Anfang des Jahres sind die beliebten Streichelgehege im Tierpark Hellabrunn geschlossen. Der Grund? Tiermanagementgründe, wie es auf der Webseite des Tierparks heißt. Doch was genau bedeutet das?
- Anzeige -Tierseuchen-Risiko als Hauptgrund
Lisa Reininger, Sprecherin des Tierparks, erläutert: Das Risiko für Tierseuchen, insbesondere die Maul- und Klauenseuche, ist derzeit erhöht. Erst im Januar gab es drei Vogelgrippe-Todesfälle im Nürnberger Zoo und einen Fall von Maul- und Klauenseuche in Brandenburg. Um den wertvollen Tierbestand zu schützen, ist der Kontakt zwischen Besucher:innen und Tieren momentan stark eingeschränkt.
Derzeit ist noch unklar, wann die Streichelgehege wieder öffnen werden – das bestätigte der Tierpark auf 95.5 Charivari-Nachfrage.
Interessanterweise wurde Deutschland im April von der Weltorganisation für Tiergesundheit offiziell als frei von Maul- und Klauenseuche erklärt. In anderen Zoos, wie beispielsweise in Nürnberg, können Kinder bereits wieder Zwergziegen streicheln.
Was bedeutet das für Besucher?
Für viele Eltern und Kinder bedeutet die Schließung der Streichelgehege eine Enttäuschung. Wer dennoch nicht auf tierische Begegnungen verzichten möchte, kann das „Rendezvous mit dem Lieblingstier“ nutzen, das inzwischen wieder eingeschränkt möglich ist.
Der Tierpark Hellabrunn bleibt weiterhin ein spannendes Ausflugsziel in München, auch wenn das Streicheln der Zicklein vorerst nicht möglich ist. Halte dich auf dem Laufenden, um zu erfahren, wann die Gehege möglicherweise wieder öffnen.
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