Baustelle bei der U-Bahn
U-Bahn Fraunhoferstraße: Die nächste Großbaustelle in München
Stand 23.02.24 - 14:26 Uhr
Der U-Bahnhof Fraunhoferstraße wird modernisiert - ab 2028 und bis in die 30er Jahre. Alle Informationen dazu findest du hier.
©MVG
U-Bahnhof Fraunhoferstraße wird moderner
Nachdem der U-Bahnhof Sendlinger Tor endlich fertiggestellt wurde, kommt jetzt die nächste Großbaustelle in München.
- Anzeige -Die Stadtwerke München (SWM) modernisieren den U-Bahnhof Fraunhoferstraße nach mehr als 40 Betriebsjahren bis voraussichtlich Anfang der 30er-Jahre. Grund dafür ist die Sanierung, um brandschutz- und sicherheitstechnische Vorgaben umzusetzen sowie den Bahnhof barrierefrei auszubauen und fahrgastfreundlich wie auch zeitgemäß zu gestalten.
Umsetzung bis voraussichtlich Anfang der 30er-Jahre
Die Modernisierung des U-Bahnhofs befindet sich noch in einer frühen Planungsphase. Mit der Planfeststellung ist Mitte 2025 zu rechnen. Die Ausführung ist in zwei Bauabschnitten geplant: Im Laufe des Jahres 2026 beginnen vorgezogene Brandschutzmaßnahmen, die Modernisierungsmaßnahmen starten voraussichtlich 2028.
Gestaltung in Anlehnung an Joseph von Fraunhofer
Die architektonische Neugestaltung des modernisierten Bahnhofs ist inspiriert vom Namensgeber Joseph von Fraunhofer. Genauer gesagt orientiert sich das Farbkonzept am Spektrum des Sonnenlichts, das er intensiv analysierte.
Die Abhangdecken folgen dem Farbspektrum: beginnend mit Rottönen im Zwischengeschoss am Zugang Klenzestraße, über die gelb gehaltene Bahnsteigebene bis zum Zwischengeschoss am Zugang Baader-/Reichenbachstraße in Richtung Isar, das in blauen Farben gestaltet wird. Damit bleibt die Farbe Gelb zentrales Erkennungsmerkmal des Bahnsteigs, wie es auch schon heute der Fall ist.
Ersatzbauwerk am Zugang Klenze-/Fraunhoferstraße
Das aktuelle Brandschutzkonzept sieht neben der Einhausung der Zugänge auf Bahnsteigebene auch eine maschinelle Rauchabzugsanlage vor. Dazu wird das Zugangsbauwerk an der Ecke Fraunhofer- und Klenzestraße bis auf eine Höhe von etwa 11 Metern erweitert, da der Platz im bestehenden U-Bahnhof sehr beschränkt ist und die Rauchabzugsanlage sowie die zugehörigen Technikräume untergebracht werden müssen.
Die Fassade aus farbig glasierten Keramikstäben integriert sich harmonisch in die Umgebung und greift die Fassadengliederung und Farbgestaltung der umgebenden Bebauung auf. Der Zugang zum U-Bahnhof wird mit einer raumhohen Übereck-Verglasung transparent gehalten.
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