Mehr Platz für Fußgänger
München soll Nachbarschaftsstraßen bekommen
Stand 04.06.20 - 16:58 Uhr
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Die Grünen und die SPD möchten die Nachbarschaftsstraßen in ganz München testen. So soll es mehr Platz zum Verweilen, Schlendern oder Spielen der Kinder geben. Mehr Infos dazu, findest du hier.
Foto: Shutterstock
Platz zum Verweilen, Schlendern oder Spielen
Die bisherigen reinen Autostraßen sollen in sogenannte Nachbarschaftsstraßen umgewandelt werden. Das heißt, da wo zurzeit Autos, Taxis und Motorräder fahren, sollen künftig Kinder toben. Dieses Geschehen stellen die Grünen und SPD als Antrag an den Oberbürgermeister Dieter Reiter.
- Anzeige -Der Plan: Eine Nachbarschaftsstraße für jeden Stadtbezirk
In jedem der 25 Stadtbezirke von München soll mindestens eine Straße als Nachbarschaftsstraße umgewandelt werden. Die Umwandlung soll geringstenfalls bis zum Ende der Sommerferien im September anhalten.
Nun soll geprüft werden, ob die temporären Nachbarschaftsstraßen in allen Stadtbezirken eingeführt werden können. Der Stadtrat stellt zwei Varianten vor:
- Ein verkehrsberuhigter Bereich: Das heißt, dass Fußgänger künftig Vorrang haben werden, Autos und Fahrräder die Straßen jedoch im Schritttempo befahren dürfen. Dies gilt für 24 Stunden am Tag für einige Wochen.
- Die zweite Variante soll allen Fahrzeugen verbieten die Straßen zu nutzen. Dies soll für wiederkehrende feste Zeiten gelten.
Diese Straßen sollen vorgeschlagen werden
Die Bezirksausschlüsse sollen geeignete Straßen vorschlagen. Straßen, die jedoch vom ÖPNV benutzt werden, dürfen hingegen nicht in eine Nachbarschaftsstraße verwendet werden. Es wird ausdrücklich betont, dass das ganze Vorhaben natürlich mit den Anwohnern kommuniziert werden wird. Sie werden wohl über dieses Vorhaben abstimmen können.
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