Aktualisiert: 31.03.2021 - 11:13

Das Gesundheitsministerium hat nun die Kriterien für sogenannte Modellregionen bekannt gegeben. Die Stadt München scheidet demnach wohl aus. Mehr Infos hier.

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Kein "Freitesten" für Münchner in Sicht

Es war die große Hoffnung vieler Münchnerinnen und Münchner inmitten der Corona-Krise: Freitesten, um beispielsweise ein Café zu besuchen oder ins Kino zu gehen. Ermöglicht hätte das die Teilnahme als Modellregion. Die Stadt hatte sich bereits beim Gesundheitsministerium beworben. Doch nun aus der Traum...

Auf dem Corona-Impfgipfel am heutigen Dienstag (30.03.2021) hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) die Kriterien für künftige Modellregion bekanntgegeben. 

München hat zu viele Einwohner

Für die Modellstudie würden demnach nur "große Kreisstädte und kreisfreie Städte mit bis zu 100.000 Einwohnern" in Frage kommen, sagte der Gesundheitsminister nach dem Impfgipfel. In dieser Größenordnung gebe es in Bayern rund 46 Innenstädte, bei denen man bestimmte Dinge erproben könne. Andererseits seien dies dann Kommunen ohne eine "große Magnetfunktion", wie sie die Großstädte hätten.

In der bayerischen Landeshauptstadt leben derzeit rund 1,5 Millionen Menschen. München wird somit trotz Bewerbung wohl keine Modellstadt für mögliche Öffnungen.

Sondersitzung zu Modellregionen in der kommenden Woche

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte eine Sondersitzung des Kabinetts für Mittwoch kommender Woche an. Dort solle unter anderem über das weitere Vorgehen bei den Modellregionen entschieden werden.

In den Modellregionen sollen vorsichtige Lockerungen von Corona-Schutzmaßnahmen ermöglicht werden - unter strikten Auflagen wie einer umfassenden Teststrategie und strengen Hygienekonzepten.