Hast du dran gedacht?
Zeitumstellung 2025: Dieses Gerät solltest du nicht vergessen
Stand 29.10.25 - 09:43 Uhr
Die Uhren werden Ende Oktober wieder zurückgestellt. Was viele nicht wissen: Auch die Heizungsanlage braucht dann ein Update – sonst heizt sie zur falschen Zeit. So schützt du dich vor unnötigen Heizkosten.
© shutterstock
Darum solltest du bei der Zeitumstellung auch deine Heizung im Blick haben
Am letzten Oktoberwochenende endet die Sommerzeit – die Uhren werden wieder um eine Stunde zurückgestellt. Wer noch manuell Uhren in der Wohnung umstellt, denkt dabei meist an Wecker, Wanduhren oder die Mikrowelle. Was viele aber vergessen: Auch die Heizungsanlage hat oft eine interne Zeitschaltuhr, die nicht automatisch auf Winterzeit umstellt. Und das kann teuer werden.
- Anzeige -Wann wird die Uhr umgestellt?
In der Nacht von Samstag, 25. Oktober auf Sonntag, 26. Oktober 2025 wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt – von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr. Du bekommst also eine Stunde geschenkt. Doch nicht nur der Biorhythmus, auch deine Heizkosten können betroffen sein.
Warum du bei der Heizung handeln solltest
Viele Heizungsanlagen – besonders ältere Modelle oder solche mit analoger Programmierung – passen die Zeit nicht automatisch an. Das bedeutet: Deine Heizung denkt weiterhin, es sei Sommerzeit. Das kann zur Folge haben, dass sie:
- morgens zu spät warm wird
- abends zu früh abschaltet
- oder eine Stunde zu früh in den Tagesbetrieb schaltet
Das bedeutet: unnötiger Energieverbrauch – und höhere Kosten.
Was du tun solltest
1. Prüfe deine Heizungssteuerung
Hat deine Anlage eine Zeitschaltuhr? Dann: Uhrzeit manuell anpassen!
Schaue nach Begriffen wie „Programm“, „Timer“, „Zeitschaltung“, „Nachtabsenkung“
2. Thermostate kontrollieren
Digitale Heizkörperthermostate haben oft eine eigene Uhrzeit.
Auch hier: Uhrzeit prüfen und gegebenenfalls auf Winterzeit stellen.
3. Zentralheizung im Keller?
Wenn du keinen Zugang zur Steuerung hast: Hausverwaltung oder Eigentümer informieren – das spart Energie für das gesamte Gebäude.
Das passiert, wenn du es vergisst
„Viele Zeitschaltuhren von Heizungsanlagen nehmen die Zeitanpassung nicht automatisch vor“, warnt Markus Lau vom Deutschen Verband Flüssiggas (DVFG). Wird weiter nach Sommerzeit geheizt, orientiert sich die Anlage nicht mehr am echten Tagesverlauf – das führt zu unnötigem Energieverbrauch.
Laut „Zukunft Altbau“ lassen sich durch optimierte Heizzeit sogar bis zu 25 % Heizkosten sparen – besonders, wenn man die Temperatur nachts auf 16 Grad absenkt und morgens rechtzeitig wieder hochfährt.
FAQ: Was du sonst noch wissen solltest zur Zeitumstellung und Heizung
Warum gibt es überhaupt noch die Zeitumstellung?
Die Sommerzeit wurde ursprünglich eingeführt, um Energie zu sparen – wissenschaftlich ist der Nutzen aber umstritten. Eine Abschaffung wird seit Jahren diskutiert, bisher ohne Ergebnis.
Welche Heizungen müssen NICHT angepasst werden?
Moderne, internetfähige Heizungsanlagen oder Smart-Home-Systeme stellen sich automatisch um. Auch manuelle Thermostatventile ohne Uhrzeit-Funktion sind nicht betroffen.
Was ist mit programmierbaren Thermostaten im Raum?
Auch hier kann eine manuelle Zeitumstellung notwendig sein. Besonders dann, wenn du Zeitprogramme nutzt wie „Wochentags morgens 6:00 Uhr 21 °C“.
Ich wohne zur Miete – wer ist verantwortlich?
Zwar liegt die Verantwortung beim Eigentümer bzw. der Hausverwaltung, du kannst aber unnötige Heizkosten vermeiden, indem du deine Vermieter informierst oder selbst prüfst, ob du Zugriff hast.
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