Folgen des Krieges
Günstigere Kraftstoffe, Nahverkehr, Energiepauschale : So will die Ampel jeden Bürger entlasten
Stand 25.03.22 - 12:27 Uhr
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Die Ampelregierung hat sich auf Entlastungen aufgrund steigender Energiepreise geeinigt. So sehen die Maßnahmen aus.
©shutterstock
Dieses Maßnahmenpaket wurde beschlossen
Berlin (dpa) – Die Menschen in Deutschland sollen wegen steigender Preise im laufenden Jahr einmalig mit einer Energiepreispauschale von 300 Euro über die Einkommensteuer entlastet werden. Darauf haben sich die Spitzen der Koalition aus SPD, Grünen und FDP verständigt, wie aus einem am Donnerstag in Berlin veröffentlichten Papier hervorgeht.
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Empfänger von Sozialleistungen sollen nach dem Willen der Ampel-Koalition wegen der hohen Energiepreise eine weitere Einmalzahlung bekommen. Zusätzlich zu den bereits beschlossenen 100 Euro sollen pro Person weitere 100 Euro ausgezahlt werden, wie die Spitzen von SPD, Grünen und FDP am Donnerstag nach einem Koalitionsausschuss mitteilten.
Günstiges Bus- und Bahnfahren, Tankkosten sinken
Die Koalition hat sich auf eine Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe für drei Monate geeinigt. Das teilten die Spitzen von SPD, FDP und Grünen am Donnerstag mit.
Die Koalition will für 90 Tage ein Ticket für 9 Euro pro Monat für den Öffentlichen Personennahverkehr einführen. Dazu sollen die Länder entsprechende Mittel bekommen, wie die Spitzen von SPD, Grünen und FDP am Donnerstag nach einem Koalitionsausschuss mitteilten.
Dr. Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer des Münchner Verkehrsverbunds, äußerte sich in Richtung Monatsabo-Besitzer: "Aus unserer Sicht ist klar, dass auch Abonnentinnen und Abonnenten vom neuen Angebot profitieren müssen. Daher möchten wir alle Kundinnen und Kunden bitten, ihre Abos nicht zu kündigen, sondern unsere Kommunikation abzuwarten. Wir bitten hier noch um etwas Geduld."
Familien erhalten Einmalzahlung
Familien sollen einen Einmalbonus in Höhe von 100 Euro pro Kind erhalten. Das Geld soll auf den Kinderfreibetrag angerechnet werden, wie aus einem Papier der Spitzen der Koalition aus SPD, Grüne und FDP vom Donnerstag hervorgeht.
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