Akkus, Radio, Wärme
Gefahr von Blackouts: So bereitest du dich auf Stromausfälle vor
Stand 11.10.22 - 10:55 Uhr
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Gehen in Deutschland die Lichter aus? Kommt der Blackout? Was vor einem Jahr für die meisten außerhalb der Vorstellungswelt lag, gilt nun als eine reale Gefahr. Was also, wenn kein Strom mehr fließt - und damit vieles andere fehlt, etwa das Trinkwasser aus der Leitung?
©shutterstock
Das solltest du bei einem Stromausfall beachten
Zivilschutz ist wieder im Blickpunkt. Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) sagte zum Jahrestag der Flutkatastrophe im Ahrtal: «Für mich ist klar, wir brauchen einen Neustart im Bevölkerungsschutz.» Die Ministerin sprach auch von großen Versäumnissen in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten. «Wir haben uns zu lange sicher gefühlt.»
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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) wendet sich auf seiner Homepage an die Menschen: «Sind Sie fit in puncto Notfallvorsorge? Haben Sie einen Vorrat zu Hause, wenn draußen ein Sturm tobt? Sind Ihre wichtigsten Dokumente griffbereit, wenn ein Feuer oder eine Bombenentschärfung Sie aus dem Haus zwingen?»
Es sei wichtig, dass sich Bürgerinnen und Bürger mit dem Thema auseinandersetzten, sagt Robert Schmitt, Einsatzleiter und Präsident des Medizinischen Katastrophen-Hilfswerks (MHW). «Jeder, der vorbereitet ist und vielleicht auch seinem Nachbarn helfen kann, entlastet uns Einsatzkräfte.» In Kursen des MHW können Interessenten lernen, sich im Notfall selbst zu versorgen. Also: Alternative Trinkwassergewinnung, Bevorratung für Notzeiten, Kochen ohne Strom und mehr.
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Tipps für den Notfall
Für den Fall, dass der Strom ausfällt, solle man laut Schmitt vorbereitet sein. Denn nicht nur Energieknappheit kann zu Stromausfällen führen, sondern auch Naturkatastrophen, Wetterextreme, Sabotage oder Cyberangriffe.
Das gilt es zu beachten:
- Wasser und Lebensmittel für zwei Wochen
- Vollgetanktes Auto
- Batteriebetriebenes Radio
- Aufgeladene Powerbanks für Smartphone und Co.
- Kerzen, Taschenlampen oder andere batteriebetriebenen Lichter
- Notfall-Apps wie NINA oder BIWAPP
- Kühlbox für kurzen Lebensmittelerhalt
- Decken, Schlafsäcke, Jacken etc. in erreichbarer Nähe
Mit Material der dpa
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