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In diesem Jahr

Es wird teuer: Deutlicher Anstieg bei Heizkosten in Deutschland

Aktualisiert 30.09.2021 - 11:52 Uhr

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Für Haushalte kommt einiges zusammen: Das Jahr ist relativ kühl, dazu kommen der CO2-Preis und stark gestiegene Kosten für Öl und Gas, die auf die Heiz-Rechnung drücken. Doch es gibt Einsparmöglichkeiten. Welche das sind und wie hoch die Kosten werden können erfährst du hier auf einen Blick. 

Es wird teuer: Deutlicher Anstieg bei Heizkosten in Deutschland

 Foto: Sina Schuldt/dpa

So hoch steigen die Kosten fürs Heizen in diesem Jahr 

Berlin (dpa) – Es warm in der Wohnung zu haben wird für die meisten Haushalte in Deutschland deutlich teurer.  In Deutschland müssen sich nach einer Prognose viele Haushalte auf deutlich höhere Heizkosten in diesem Jahr einstellen.

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Heizen mit Erdgas 

Steigende Energiepreise, kühleres Wetter und der neue CO2-Preis führen in diesem Jahr im Schnitt zu 13 Prozent höheren Heizkosten in Häusern mit Erdgas-Heizung, wie die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online am Mittwoch mitteilte. Im vergangenen Jahr waren die Heizkosten noch um fünf Prozent gesunken.

Ölheizung wird noch teurer

Noch teurer wird es 2021 in Häusern mit Ölheizung, wo mit 44 Prozent höheren Kosten gerechnet wird – nach einem Rückgang um 27 Prozent im Vorjahr. Auf Kostensteigerungen im einstelligen Prozentbereich muss sich demnach einstellen, wer mit Fernwärme, Wärmepumpen und Holzpellets heizt.

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Erneuerbare Energien als Alternative

Für den Heizspiegel wurden 123.000 Datensätze aus Häusern mit Zentralheizung aus dem Jahr 2020 analysiert. Als Beispielwohnung galt eine 70-Quadratmeter-Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Knapp jede zweite Wohnung in Deutschland wird nach Daten des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft mit Gas beheizt, jede vierte mit Öl.

Langfristiges Planen mit Heizöl und Erdgas werde immer schwieriger, sagte co2online-Geschäftsführerin Tanja Loitz. Sie verwies darauf, dass der in diesem Jahr eingeführte CO2-Preis künftig steige; so will der Bund den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) senken. Loitz empfahl Hauseigentümern, den Umstieg auf erneuerbare Energie zu prüfen. Bis zu 490 Euro im Jahr ließen sich einsparen.

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So kann gespart werden

«Auch unabhängig von den Kosten sollte nicht unnötig geheizt werden», riet Melanie Weber-Moritz, die Bundesdirektorin des Deutschen Mieterbunds. «Denn ein sparsamer Verbrauch bedeutet gleichzeitig einen Beitrag für den Klimaschutz.» 

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