Online-Shopping
Zalando sperrt ab sofort dein Konto, wenn du zu viel zurückschickst
Stand 14.04.25 - 10:45 Uhr
Zalando sperrt ab sofort zehntausende Kundenkonten, um Retouren zu reduzieren. Erfahre, warum und wie das E-Commerce-Unternehmen vorgeht.
©Kittyfly/shutterstock
Zalando zieht Konsequenzen bei Retouren
Die Modeplattform Zalando greift durch: Tausende Kundenkonten werden gesperrt, um die Retourenquote zu senken. Wer zu oft oder aus Spaß Ware zurückschickt, muss jetzt mit Konsequenzen rechnen.
- Anzeige -Retouren sind für Onlinehändler ein immenser Kostenfaktor. Bei Zalando machen sie einen erheblichen Teil der Betriebskosten aus. Besonders im Bekleidungssegment liegt die Rücksendequote bei bis zu 60 Prozent. Zalando will diese Zahl durch gezielte Maßnahmen reduzieren.
Die Auswirkungen auf betroffene Kunden
Betroffene Kundenkonten werden für ein Jahr von neuen Bestellungen ausgeschlossen. Diese Maßnahme betrifft laut Zalando nur 0,02 Prozent der Kundschaft – dennoch sind es etwa 10.000 Konten. Die Kunden können zwar weiterhin ihre Bestellhistorie einsehen und Retouren für bereits getätigte Bestellungen verwalten, jedoch keine neuen Bestellungen aufgeben.
Tipps für Kunden: So vermeidest du Sperrungen
Um von einer Sperrung verschont zu bleiben, sollten Kunden darauf achten, Ware zügig zurückzusenden und nicht unnötig viele Artikel zur Auswahl zu bestellen. Je schneller die Rücksendung erfolgt, desto besser für den Händler – besonders bei saisonalen Artikeln, die rasch an Wert verlieren.
Zalando optimiert Größenberatung
Um Rücksendungen zu vermeiden, setzt Zalando auf eine verbesserte Größenberatung. Ein umfassendes Sizing-Team arbeitet daran, Kunden die passende Größe zu empfehlen. Dies soll helfen, größenbedingte Retouren, die ein Drittel aller Rücksendungen ausmachen, zu minimieren.
Retouren stellen für alle Beteiligten eine Herausforderung dar. Doch mit den richtigen Maßnahmen kann Zalando seine Kosten senken und Kunden gleichzeitig eine bessere Kauferfahrung bieten.
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