TV-Shows
Stefan Raab wechselt mit seiner Show nun doch ins Free-TV
Stand 28.01.25 - 12:38 Uhr
Die neue Show von Stefan Raab war bislang nur auf dem Streamingdienst RTL+ zu sehen. Bald wandert die Sendung aber ins Free-TV. Alle Infos hier.
©Foto: Matthias Balk/dpa
Raab-Show wechselt vom Streamingdienst ins Free-TV
Der deutsche Entertainer Stefan Raab hat im Spätsommer 2024 sein lang ersehntes Fernseh-Comeback gegeben. Neben seines Auftritts beim Box-Schaukampf gegen Regina Halmich und seiner gemeinsamen Samstagabendshow mit Bully Herbig, startete im September 2024 seine Show „Du gewinnst hier nicht die Million“ auf dem Streamingdienst RTL+. Die Sendung soll in Zukunft jedoch im linearen TV ausgestrahlt werden.
Die Ausstrahlung auf dem Streamingdienst begründete RTL zunächst damit, dass sie diesen damit stärken wollen. Jetzt wurde die Wende angekündigt. Ab dem 12. Februar soll es die Sendung auch kostenfrei und für Jeden zugänglich im linearen TV geben. „Du gewinnst hier nicht die Millionen“ wird ab dann wöchentlich mittwochs um 20:15 Uhr auf RTL und RTL+ ausgestrahlt. In der ersten Sendung im Free-TV wird der Grünen-Politiker und Kanzlerkandidaten Robert Habeck zu Gast sein.
Stefan Raabs Wettstreit mit ProSieben
Bereits die Terminierung von „Du gewinnst hier nicht die Million“ bei RTL+ auf den Mittwochabend war eine Kampfansage an den Konkurrenz-Sender ProSieben. Zur selben Zeit wird dort Raabs Ex-Show und Erfindung „TV-Total“ ausgestrahlt, welche inzwischen von Sebastian Pufpaff moderiert wird. In Zukunft treten beide Shows dann in direkter Konkurrenz im linearen TV gegeneinander an. Bei beiden Sendungen handelt es sich um das Genre „Late-Night-Show“, wobei Sebastian Pufpaff eher in Richtung Comedy-Show agiert. Bei Raabs Show werden Comedy-Ansatz und Gameshow (In Anlehnung an „Schlag den Raab“) miteinander verknüpft.
Es wird also sehr interessant, ob die Anziehungskraft von Stefan Raab der seiner selbst erfundenen Show standhalten kann. Die Einschaltquoten bei RTL+ gingen zuletzt etwas zurück. Der Erfolg im linearen TV kann hiervon jedoch stark abweichen.
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